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eGovernment-Vorteile für Wirtschaft Dienstleistungsrichtlinie spart Millionen Euro

| Redakteur: Manfred Klein

Die Einführung der europäischen Dienstleistungsrichtlinie (DLR) in Deutschland senkt die Bürokratiekosten für Unternehmen während der Gründungsphase um mehr als 30 Prozent. Vor allem Insgesamt sparen Firmengründer durch die Effizienzmaßnahmen der DLR jedes Jahr Verwaltungskosten in Höhe von rund 279 Millionen Euro. Über die Kostenersparnis hinaus ist mit einer erheblichen Beschleunigung der Verfahren zu rechnen. Die zeitintensive Anmeldung zum Handelsregister lässt sich beispielsweise auf weniger als ein Drittel der herkömmlichen Arbeitszeit verkürzen. Das ist das Ergebnis einer Studie zu den Entlastungspotenzialen der EU-Dienstleistungsrichtlinie, die Steria Mummert Consulting im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellt hat.

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Die Einführung der europäischen Dienstleistungsrichtlinie (DLR) in Deutschland senkt die Bürokratiekosten für Unternehmen während der Gründungsphase um mehr als 30 Prozent. Vor allem der Ausbau der eGovernment-Angebote im Internet und das Serviceangebot eines einheitlichen behördlichen Ansprechpartners helfen, den Verwaltungsaufwand zu senken.

Neben der Kostenersparnis führt die Umsetzung der DLR, laut Steria Mummert Consulting, zu einer Beschleunigung der Behördenprozesse. Die Anmeldung zum Handelsregister in der Gründungsphase, die nach einer Erhebung der Weltbank mit durchschnittlich zehn Tagen in Deutschland überdurchschnittlich viel Zeit in Anspruch nimmt, lässt sich deutlich verkürzen. Ausgehend von den Optimierungsmöglichkeiten der DLR-Vorgaben dürfte sich dieser Verwaltungsaufwand auf drei Tage oder weniger reduzieren lassen. Der Zeitaufwand für eine Gewerbeanmeldung lässt sich von aktuell drei auf weniger als einen Tag verringern.

Darüber hinaus würde sich durch weitere Verwaltungsvereinfachungen auf Grundlage der DLR eine deutliche Bürokratieentlastung bei etablierten Unternehmen erzielen lassen.

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