Innovative IT-Firmen präsentieren Lösungen für mehr Effizienz im Krankenhaus

Die Zukunft des Krankenhauses ist digital

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Ortsungebundene Behandlung

Um das gesamte Trafficmanagement von Ärzten, Pflegern, Patienten sowie Maschinen tatsächlich verbessern zu können, muss die verwendete Technik ebenso mobil sein wie das Personal. Pfleger und Ärzte sollen keine Umwege machen, etwa um die in einem Raum aufgenommenen Daten an einem zentralen Rechner oder in der Pflegestation einzugeben.

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Die Lösung bieten mobile Eingabegeräte, wie Tablet-PCs, mit denen Ärzte und Pflegepersonal ortsungebunden, beispielsweise direkt am Patientenbett, Daten eingeben, abrufen und ins zentrale Serversystem einspeisen können. Knackpunkt beim Einsatz von Mobilgeräten ist der Spagat zwischen Akku-Laufzeit und Rechenleistung.

Für den Einsatz in Mobil Devices, auf denen anspruchsvolle und simultan ausgeführte Anwendungen laufen sollen, eignet sich besonders der Intel Core 2 Duo-Prozessor U7500 mit Doppelkern-Technologie, der dank einer Thermal Design Power von lediglich 10 W eine Betriebslaufzeit von rund 3,5 Stunden ermöglicht.

Ist weniger Rechenleistung, aber eine höhere Betriebszeit gefordert, sind Intel Atom CPUs ideal. Der Intel Atom Z540 beispielsweise hat eine Thermal Design Power von 2,4W und unterstützt damit eine Akku-Standzeit von derzeit etwa sechs Stunden.

Service für Patienten, Entlastung fürs Personal

Das Digitale Krankenhaus optimiert jedoch nicht nur Aufnahme und Trafficmanagement sowie die Verfügbarkeit von Patientendaten. Auch bei stationärem Aufenthalt kommt der Patient in den Genuss der Vorteile der digitalen Technik: Dank umfassender Patienten-Infotainment-Lösungen von Philips stehen dem Rekonvaleszenten zahlreiche Unterhaltungs- und Informationsmöglichkeiten zur Verfügung und das alles auf einem einzigen Multifunktionsgerät auf TouchScreenbasis, das zahlreiche andere Geräte ersetzt.

An einem Gerät kann der Patient das kostenlose TV- und Radio-Angebot nutzen bis hin zum bezahlten Telefonieren und Surfen im Internet sowie Pay-per-View-Video-Optionen, die dem Krankenhaus auch zusätzliche Einnahmen bringen können. Neben der Unterhaltung bieten die Geräte auch Information: Der Patient kann – im Beisein des Arztes –Einsicht in seine Krankenakte nehmen, Informations- und Aufklärungsvideos über die bevorstehenden Behandlungsschritte ansehen und selbstständig Essensbestellungen aufgeben.

Insbesondere die letztgenannten Funktionen entlasten das Pflegepersonal enorm, sodass diese sich wieder mehr der Patientenpflege widmen können. Der Patient wiederum fühlt sich bestens betreut, wenn er zu seinem spezifischen Krankenbild auch die passenden Informationen bekommt.

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