Innovative IT-Firmen präsentieren Lösungen für mehr Effizienz im Krankenhaus

Die Zukunft des Krankenhauses ist digital

Seite: 2/5

Firmen zum Thema

Anschließend prüft der eKiosk automatisch, ob eine elektronische Patientenakte bereits besteht oder legt eine neue an. Dank des automatisierten Verfahrens lässt sich die Aufnahme selbst um mindestens die Hälfte der bisherigen Zeit reduzieren. Weitere Vorteile hinsichtlich Kosten und Qualität entstehen durch das integrierte intuitive und vielfältig auswertbare Anamnesemodul.

Bildergalerie

Für Krankenhausbetreiber außerdem interessant: Durch die automatisierte Aufnahme und die Entlastung der Verwaltung können bis zu 30 Prozent der Personalkosten eingespart und dank der elektronisch vorliegenden Daten die Behandlungskosten schneller abgerechnet werden. Zusätzlich lassen sich dank in die Terminals integrierbarer Mehrwertdienste und Zusatzleistungen (Bestellung von OP-Videos oder Waren aus dem Krankenhaus-Shop ...) und zuschaltbarer Werbung Zusatzeinnahmen generieren.

Eine praxiserprobte Version eines solchen eKiosks bietet die Firma Kontron – Hersteller von Embedded Computertechnologie – mit dem eHealth-Spezialisten InterComponentWare AG (ICW), der die auf den Gesundheitsmarkt zugeschnittene Software liefert. Der eHealth-Kiosk beruht auf bewährter x86er-PC-Technologie und ist offen für eine Vielzahl von aktuellen und künftigen Applikationen und lässt sich in das Klinik-Netzwerk einbinden.

Nach erfolgter Anmeldung weist der eHealth-Kiosk dem Patienten via Wegeplan den schnellstmöglichen Weg zum nächsten Behandlungsort. Dort kann das medizinische Fachpersonal bereits auf alle zur Anamnese erforderlichen und digital verfügbaren Befunde und Daten zurückgreifen und zügig mit der Behandlung beginnen.

i.Dash erhöht Patientenfluss und Sicherheit

Damit das Fachpersonal schneller beim Patienten ankommt, dient das i.Dash Informationssystem der Firma Magrathea als grafischer Leitstand. Das i.Dash MediBoard stellt auf dem Grundriss des Krankenhauses oder der einzelnen Abteilung alle für das Fachpersonal relevanten Informationen bedienungsfrei und leicht erkennbar dar.

Dabei können sämtliche HL7-Daten des Krankenhauses – auch die über das Patiententerminal bei der Aufnahme angelegten Patientendaten – in die Anzeige des i.Dash integriert werden. So kann sich das medizinische Personal quasi im Vorbeigehen über Raumbelegung, Wartezeit und folgende Behandlungsschritte informieren.

Die benutzerfreundliche Aufbereitung und Darstellung der Informationen verbessert den gesamten Workflow und spart wertvolle Zeit, die für die Behandlung der Patienten genutzt werden kann. RFID-Daten, beispielsweise via WLAN an das System übermittelt, werden vom i.Dash verarbeitet und visualisiert, was die Lokalisierung von Personen und Geräten über den Leitstand möglich macht und aufwendiges Suchen überflüssig macht.

Im OP schützt diese Technologie vor Irrtümern, etwa wenn der falsche Patient in den Operationssaal gefahren würde. Die Möglichkeit der statistischen Auswertung der Prozessdaten liefert die passende Datenbasis für das interne Qualitätsmanagement und offenbart Optimierungspotenziale.

Nächste Seite: Die Technik muss so mobil sein wie das Personal

(ID:2044858)