Innovative IT-Firmen präsentieren Lösungen für mehr Effizienz im Krankenhaus

Die Zukunft des Krankenhauses ist digital

20.05.2010 | Autor / Redakteur: Ingrid Hildebrandt / Gerald Viola

Infotainment-Lösungen von Phillips bieten den Patienten vielfältige Entertainmentoptionen sowie verständliche Informationen und Einsicht in die Krankenakte
Infotainment-Lösungen von Phillips bieten den Patienten vielfältige Entertainmentoptionen sowie verständliche Informationen und Einsicht in die Krankenakte

Alle Mitarbeiter eines Krankenhauses, vom medizinischen Fachpersonal über Techniker bis hin zur Klinikverwaltung und -management, haben die Ziele: Die medizinische Versorgungsqualität zu verbessern, die internen Abläufe effizient zu gestalten, um Kosten zu senken und den Patienten bestmöglich zu versorgen. Mit dem Leitbild des „Digitalen Krankenhauses“ sollen diese Zielmarken erreicht werden, doch auf dem Weg hin zu einem perfekt digital justierten Krankenhaus gibt es noch viel zu tun.

Was die aktuellen Trends sind und welche Vorteile sich konkret daraus ergeben, erläuterten führende IT-Unternehmen in Augsburg. Während des Klinik Partner Forums erfuhren Entscheider der großen süddeutschen Kliniken aus den Bereichen EDV- und Verwaltung, der Ärzteschaft und Pflegedienstleitung von den Veranstaltern Kontron und Dimension Data sowie den beteiligten Partnern Intel, Cisco, Philips, InterComponentWare und Magrathea, was mit modernen eHealth-Technologien realisierbar ist.

Im Vordergrund der Präsentationen stand der ganzheitliche Ansatz zur Realisierung eines digitalen Krankenhauses. Diese Vision lässt sich am einfachsten in einem fiktiven Szenario beschreiben, das bei der Patientenaufnahme anfängt und sich über den gesamten Klinikalltag bis hin zur Entlassung und Abrechnung erstreckt.

Effizientere Patientenaufnahme

Beim Betreten des Krankenhauses erwarten den Patienten im Idealfall keine Wartezonen vor dem Anmeldeschalter mehr: Den formellen Teil des Anmeldevorgangs können neue Patienten und „Wiederkehrer“ an Patiententerminals – soweit gewünscht – selbst durchführen. Mitarbeiter müssen nur noch bei etwaigen Unklarheiten weiterhelfen und können sich so neben dem arbeitsaufwendigen Anmeldeprozedere auch anderen wichtigen Aufgaben widmen.

Statt Formulare auszufüllen, führt der Patient einfach seine Versicherten- oder seine Elektronische Gesundheitskarte (eGK) ein, aus der alle relevanten Daten automatisch ausgelesen und zusätzlich erforderliche Daten via Touchscreen oder Tastatur eingegeben werden. Vorhandene Dokumente können am eKiosk eingescannt und digitalisiert werden.

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