Mittelfristige Aufgaben kommunaler Verwaltungen

Die Stadt der Zukunft ist transparent oder unattraktiv

| Autor / Redakteur: Petra Winkler / Susanne Ehneß

Die Kommune der Zukunft

Petra Winkler, Head of Business Development Public, Health & Transport, Atos Deutschland
Petra Winkler, Head of Business Development Public, Health & Transport, Atos Deutschland (Bild: Atos)

In der künftigen – idealen – städtischen Verwaltung könnte es eine Art Mittelsbüro geben, das diese Verbindungsfunktionen übernimmt. Einerseits verknüpft es die unterschiedlichen Ämter über gemeinsame technische Plattformen wie Datenbanken und Dokumentenablagesysteme in einer privaten gesicherten Cloud. Hierdurch entsteht im Laufe der Zeit ein gesamtheitlicher Blick auf die Stadt sowie planbare, wirtschaftlich effiziente und sinnvolle Maßnahmen.

Über entsprechende Web-Interfaces sind in diesem Szenario auch externe Quellen angebunden: Bürger können über Smartphone-Apps beispielsweise Schlaglöcher melden oder mit Hilfe der Sensordaten an den Autobahnen eine Echtzeitvorhersage der Verkehrsentwicklung erhalten. An Letzterem arbeiten derzeit Atos und das Verkehrszentrum in Berlin im Rahmen des Projekts „Realtime Traffic Forecast“.

Dreh- und Angelpunkte

Die schnellere und einfachere Verfügbarkeit von Daten sowie die intensivere Vernetzung sind die Dreh- und Angelpunkte für die Stadtverwaltung der Zukunft. Denn zum einen gewinnt sie mit neuen Technologien auf Basis größerer Datenübertragungsraten mehr Effizienz. Zum anderen werden die Bürger immer mehr Technologie-basierte Services erwarten, die mit den sich verändernden Verhaltens- und Lebensweisen in Einklang stehen.

„Stadtluft schafft Transparenz“ so könnte der Leitspruch in Zukunft heißen. Nur wenn einer Kommune der Spagat zwischen Informationsaustausch, effizienter Datennutzung und Datensicherheit gelingt, wird sie an Attraktivität gewinnen – und damit auch im globalen Wettbewerb.

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