CO2-sparendes IT-Outsourcing für den deutschen Malteserverbund

Die Schlankheitspille für ein Datacenter

03.08.2011 | Redakteur: Gerald Viola

Weit weniger Aufwand erfordert die Administration von Bladesystemen: Jeder einzelne Computer des Systems besteht meist nur aus einer Hauptplatine mit Prozessor und Arbeitsspeicher. Mehrere dieser unselbstständigen Blades sind zu einem System zusammengeschaltet und teilen sich damit beispielsweise eine Stromzufuhr und Lüftung. Überdies lassen sie sich gemeinsam verwalten. Das Verhältnis zwischen Anschaffungspreis und Folgekosten ist bei Bladesystemen daher ausgewogener als bei der 1HEVariante.

81 Prozent kostengünstiger

Als dritte Alternative brachte der Healthcare Day das Unified Computing System ins Spiel: „Bei Cisco UCS ist der Konsolidierungsgedanke konsequent zu Ende gedacht. Server, Speicher- und Netzwerkanschluss plus VMware-Virtualisierung sind hier zu einer Einheit verschmolzen.

Mit UCS lassen sich alle Infrastrukturbereiche übergreifend virtualisieren und hocheffizient administrieren“, erläutert André Walsleben von der Profi AG, Darmstadt. Das bundesweit präsente Systemhaus betreut das Infrastrukturprojekt bei der SOCURA und hat maßgeblichen Anteil an der Gestaltung der neuen RZ-Architektur.

Smart+Connected Community

„In der Anschaffung mag das Cisco-System zwar nicht gerade billig sein“, ergänzt Björn Stenmanns. „Doch auf die Gesamtkosten bezogen, ist UCS die mit Abstand kostengünstigste aller evaluierten Lösungsvarianten“. Aus seiner Refinanzierungsbetrachtung geht beispielsweise hervor, dass der Kostenunterschied zur nächstgünstigsten 1HE-Server-Alternative über den Abschreibungszeitraum von vier Jahren gerechnet rund 81 Prozent betrug.

Beim Stromkostenanteil (hier rangiert die Blade-Alternative auf Platz 2) liegt diese Differenz sogar bei 93 Prozent. Wichtiger Nebeneffekt: Dank seiner hohen Energieeffizienz reduziert UCS die Outsourcing-bedingten CO2-Emissionen der SOCURA.

„Durch den gezielten Einsatz innovativer IT sorgt SOCURA sowohl für ökologische als auch für ökonomische Nachhaltigkeit – nicht nur der eigenen Geschäftstätigkeit, sondern auch bei den von ihr betreuten Organisationen. Mit Cisco UCS ist der deutsche Malteserverbund dem Idealbild einer intelligent vernetzten Smart+Connected Community ein gutes Stück näher gekommen“, sagt Dorothe Brohl, zuständige Cisco Account Managerin.

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