CO2-sparendes IT-Outsourcing für den deutschen Malteserverbund

Die Schlankheitspille für ein Datacenter

03.08.2011 | Redakteur: Gerald Viola

Dazu kommt die weitere Professionalisierung der eingesetzten Technik und Verfahren, was zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion in Bezug auf die zur Verfügung gestellten Leistungen beiträgt, führt Mathias Kandel weiter aus. Der Dienstleister betreibt unter anderem die Klinikinformationssysteme (KIS) für diverse Krankenhäuser der Malteser-Trägergesellschaft. Elektronische Patientenakten mit Krankengeschichte, Befunden und Therapieplänen werden vom Hamburger Rechenzentrum aus via Netzwerk zur Verfügung gestellt.

KIS ist für Kliniken eine extrem geschäftskritische Anwendung, weshalb Ausfallschutz und Performance sowohl im Rechenzentrum als auch im Netzwerk der SOCURA höchste Priorität besitzen.

Der Schlüssel zu maximaler Verfügbarkeit liegt in hoher Redundanz, weil dadurch sichergestellt ist, dass bei einer Störung immer eine alternative Technikkomponente einspringen kann. „Das heißt aber nicht, dass alles einfach doppelt und mehrfach installiert werden muss und somit ein Großteil der Kapazitäten die meiste Zeit über ungenutzt bleibt“, kommentiert Björn Stenmanns, Teamleiter Datacenter Operating bei der SOCURA.

Wie er das meint, wird am Beispiel der Cisco Catalyst 6500 Switches deutlich, die Anfang 2010 ins Hamburger Kernnetzwerk eingebaut wurden: „Die beiden Hochleistungskomponenten sind zu einem virtuellen Switch-Tandem vereint. Fällt einer von ihnen aus, übernimmt der andere in Sekundenbruchteilen den gesamten Netzwerkverkehr. Im Normalbetrieb steht gleichwohl die komplette Bandbreite von mehr als 20 Gigabit pro Sekunde zur Verfügung.“ Möglich wird diese virtuelle Vereinigung durch das Cisco Virtual Switching System VSS, das den Ausschlag gab, sich für diese Core-Komponenten zu entscheiden.

Virtualisierung live erleben

Noch unentschieden war im Frühjahr 2010 die Nachfolge der alten Bladeserver im Kölner Rechenzentrum. Naheliegend erscheint in solchen Situationen, einfach auf die aktuelle Version der Vorgängertechnologie umzusteigen – vieles bleibt beim Alten, man muss sich nicht großartig umgewöhnen.

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