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Die meisten Deutschen sind Gesundheitsmuffel

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Das viele Sitzen im Büroalltag mit Sport ausgleichen – gute Vorsätze wie diese stehen zum Jahreswechsel hoch im Kurs.
Das viele Sitzen im Büroalltag mit Sport ausgleichen – gute Vorsätze wie diese stehen zum Jahreswechsel hoch im Kurs. (Bild: gemeinfrei)

Same procedure as every year: Wer kennt sie nicht – die guten Vorsätze zum Jahreswechsel? Auf Platz eins steht dabei die eigene Gesundheit.

  • Gesundheitsthemen werden ignoriert
  • Digitale Gesundheitsakte
  • Auf Gesundheitsdaten jederzeit zugreifen

Vier von fünf Deutschen sind – und bleiben – Gesundheitsmuffel. Das beweist die bevölkerungsrepräsentative Studie „Patienten-Radar 2018“, für die das Medtech-Unternehmen Vitabook 2.000 Bürger befragt hat.

Zu Jahresanfang haben viele Deutsche gute Vorsätze – doch die Realität hat mit diesen Vorsätzen oft wenig gemein.
Zu Jahresanfang haben viele Deutsche gute Vorsätze – doch die Realität hat mit diesen Vorsätzen oft wenig gemein. (Bild: Vitabook)

Nur jeder fünfte Bundesbürger achtet demnach konsequent auf eine gesunde Lebensführung. Ob regelmäßiger Sport oder bewusste Ernährung – Gesundheitsthemen werden von den meisten Deutschen ignoriert. Jeder zweite Befragte räumt ein, sich um seine Gesundheit erst zu kümmern, wenn er krank ist.

Eine digitale Gesundheitsakte kann Fehlbehandlungen verhindern

„Damit vergeben die meisten eine große Chance. Und zwar die, schnell und richtig behandelt zu werden, wenn der Krankheitsfall dann doch mal eintritt“, so Markus Bönig, CEO von Vitabook. „Darum ist es wichtig, jederzeit über den aktuellen Impfstatus Bescheid zu wissen, die letzten Röntgenbilder parat zu haben oder den Bericht über eine Medikamentenunverträglichkeit nach der zwei Jahre zurückliegenden Knie-OP.“ Bönigs Sorge ist nicht ganz uneigennützig: Sein Unternehmen ist Anbieter einer digitalen Gesundheitsakte mit einem Online-Gesundheitskonto.

Laut einer Studie des Klinikums Fürth kommen rund 1,6 Millionen Bundesbürger jährlich aufgrund von Medikamentennebenwirkungen in die Klinik.
Laut einer Studie des Klinikums Fürth kommen rund 1,6 Millionen Bundesbürger jährlich aufgrund von Medikamentennebenwirkungen in die Klinik. (Bild: gemeinfrei)

Immerhin – laut einer Studie des Klinkums Fürth kommen rund 1,6 Millionen Bundesbürger jährlich aufgrund von Medikamentennebenwirkungen in die Klinik. Grund für diese und die Mehrzahl der Fehlbehandlungen ist in der Regel nicht ein inkompetenter, sondern ein nicht ausreichend informierter Arzt.

Bis Ende 2018 soll eine elektronische Gesundheitsakte (eGA) Abhilfe schaffen. Hier soll der Patient in einer eigenen digitalen Akte seine gesamten Gesundheitsdokumente elektronisch speichern können – wie auch bei dem Konzept von Vitabook.

„Zu akzeptieren, dass jeder mal krank werden kann und diese Tatsache nicht länger vor sich herzuschieben, wäre doch ein guter Vorsatz fürs neue Jahr. Oben auf der To-do-Liste im Januar also: ein eigenes Gesundheitskonto eröffnen und anfangen, Gesundheitsdaten zu sammeln. Als Voraussetzung, um irgendwann einmal richtig therapiert werden zu können“, rät Bönig.

Dieser Beitrag erschien zuerst in unserem Partnerportal Devicemed.

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