Digitale Medien und eGovernment

Die Megatrends für die Verwaltung

27.05.2011 | Redakteur: Manfred Klein

Christian Geiger prognostiziert einen Wandel staatlicher Aufgaben durch digitale Medien
Christian Geiger prognostiziert einen Wandel staatlicher Aufgaben durch digitale Medien

Der Wandel im Zusammenwirken von Bürger und Staat beruht auf einer Vielzahl von Trends. Dabei sollte man zwar zwischen technologischen, politischen und gesellschaftlichen Veränderungen unterscheiden, aufhalten lassen sich die dadurch ausgelösten Veränderungen aber nicht mehr.

Wer dennoch daran zweifelt, sollte sich nur einmal die wichtigsten Trends vor Augen führen: flächendeckende Breitbandversorgung, Soziale Netzwerke, Cloud Computing, eine nahezu flächendeckende Verbreitung von Smartphones und Tablet-PC, Open Data und Open Government.

Und die verschiedenen technologischen, gesellschaftlichen und politischen Trends greifen dabei ineinander und verstärken sich gegenseitig. Der Politologe Christian Geiger von der Zeppelin University kommt in seiner Arbeit „Digitale Soziale Medien im eGovernment“ daher zu dem Schluss: „Sicherlich wird nicht jeder dieser Trends in der gleichen Intensität Auswirkungen auf das staatliche Handeln haben, dennoch lässt sich klar die Schnelllebigkeit der vom Bürger im Prozess der Serviceerstellung nachgefragten Staatsaufgaben und dem daraus resultierenden Leitbild des Staates und der Verwaltung ableiten.“

Geiger zieht daraus den Schluss, der sich derzeit vollziehende Wandel, solle als eine Chance zur Nutzung der eigenen Kernkompetenzen und zur Erweiterung des Dienstleistungs- und Serviceportfolios aufgefasst werden.

Damit wird klar, dass Informations- und Kommunikationstechnologien das Regieren und Verwalten in extremem Maße verändern.

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