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Medizintechnik Die Medtech-Branche trifft sich im Juni in Nürnberg

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Rund 200 Aussteller, 50 Vorträge im Kongress, zahlreiche Präsentationen in Messeforum und Innovation Market Place – das erwartetet Besucher der neuen Veranstaltungskombination MT-Connect und Medtech Summit am 21. und 22. Juni in Nürnberg.

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Am 21. und 22. Juni geht die Veranstaltungskombination MT-Connect und Medtech Summit zum ersten Mal an den Start.
Am 21. und 22. Juni geht die Veranstaltungskombination MT-Connect und Medtech Summit zum ersten Mal an den Start.
(Bild: Messe Nürnberg)

Die neue Fachmesse für Zulieferer- und Herstellungsbereiche der Medizintechnik MT-Connect und der internationale Kongress Medtech Summit sollen Unternehmen, Entwickler, Wissenschaftler und Anwender am 21. und 22. Juni in der Nürnberg-Messe zusammenbringen.

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„Neben dem großen Thema der Digitalisierung wird die vor einigen Tagen veröffentlichte europaweit gültige Medizinprodukte-Verordnung für Gesprächsstoff in den Messehallen sorgen“, sagt Veranstaltungsleiter Alexander Stein. Ähnlich sieht es Dr. Matthias Schier, Geschäftsführer des Netzwerks Forum Medtech Pharma: „Angesichts großer Veränderungen bei der Zulassung von Medizinprodukten ist der Informationsbedarf aktuell sehr hoch. Wir erwarten spannende Vorträge und intensive Diskussionen dazu auf der Messe und im Kongress.“

Herausforderungen durch neue Medizinprodukte-Verordnung

Die neue Medizinprodukte-Verordnung wurde Anfang Mai veröffentlicht. Medizinprodukte müssen zukünftig geänderte Zulassungsverfahren durchlaufen, es gelten höhere Anforderungen an klinische Daten und umfangreiche neue oder ergänzte Berichtspflichten. „Die Änderungen sind teilweise sehr komplex. Insbesondere mittelständische Unternehmen stehen vor einer großen Herausforderung. Da leisten MT-Connect und Medtech Summit frühzeitig echte Aufklärungsarbeit“, sagt Stein.

Innovation trifft Industrie auf dem Innovation Market Place

Forschergruppen, Dienstleister und Start-ups bekommen auf dem Innovation Market Place der MT-Connect eine eigene Bühne, um Innovationen und Entwicklungen zu präsentieren. Einige Projekte stehen gerade an der Schwelle der Kommerzialisierung, andere suchen noch Kapital oder arbeiten

an der Medizinproduktzulassung. Der Innovation Market Place bietet Informationen und Netzwerkmöglichkeiten, schafft Kontakte zu möglichen Entwicklungs- und Industriepartnern. Die Themen reichen dabei von der Wundversorgung über Big-Data-Analysen, Implantate oder therapeutische Gase bis hin zu Patentberatung und Weiterbildung.

Innovation trifft Anwender beim Medtech Summit

Als einer der bedeutendsten Medizintechnik-Kongresse Europas gilt der Medtech Summit, der bereits 2008 vom Forum Medtech Pharma ins Leben gerufen wurde: „Wir machen die Innovationsdichte und Dynamik in der Medizintechnik anschaulich und greifbar“, sagt Schier. „Dabei schlagen wir die Brücke von der Entwicklung hin zur klinischen Anwendung.“ Das Kongressprogramm greift mit über 50 Vorträgen alle aktuellen Trendthemen auf: Aktuelle Entwicklungen in der Bildgebung, OPs der Zukunft, Forschungsprojekte zur „Mobile Health“ oder zur Robotik in Reha und Pflege sind nur Beispiele der international besetzten Vortragspanels.

Partnering Event fördert Austausch

Den Austausch aller Akteure fördert das Partnering Event, ein überaus erfolgreiches Veranstaltungsformat, das Aussteller, Kongress- und Messebesucher im 30-Minuten Takt zusammenbringt: Eine Software erlaubt vorab die schnelle und einfache Vereinbarung von Gesprächen auf der Veranstaltung.

Unterstützung durch den BV-Med

Auch der BV-Med Bundesverband Medizintechnologie e.V. unterstützt ab sofort die MT-Connect und engagiert sich im Expertenbeirat zur Veranstaltung. Der Beirat berät die NürnbergMesse, stellt Kontakte her und wirkt bei der inhaltlichen Gestaltung der Veranstaltung mit. Neben dem BV-Med gehören der Fachverband Elektromedizinische Technik des ZVEI, der IVAM – Fachverband für Mikrotechnik, das Forum Medtech Pharma, das Medical Valley EMN sowie die beiden Unternehmen Siemens Healthineers und Peter Brehm dem Expertenbeirat an.

Dieser Beitrag erschien zuerst in unserem Partnerportal Konstruktionspraxis.

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