Neues Rückgrat für Behörden-IT

Die Landesbehörden im Saarland setzen auf Großrechner

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Flexibel auf Gesetzesänderungen reagieren

Grundlegend für den Erfolg dieses Projekts ist eine einwandfrei funktionierende und leistungsstarke IT-Infrastruktur. Diese muss zum Beispiel sicherstellen, dass der jeweilige Finanzbeamte schnell und ohne Wartezeiten auf die relevanten Daten zugreifen kann.

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Um einen größtmöglichen Nutzen aus dem Projekt zu ziehen, setzen die Bundesländer für KONSENS mit BS2000/OSD eine einheitliche Mainframe-Plattform ein.

Reibungslos in Produktion

Im Februar 2010 ging das neue System im Saarland in Betrieb. Drei Wochen zuvor hatte das zuständige Team von ZDV-Saar gemeinsam mit Fujitsu den Rechner aufgebaut und für die notwendigen Stromanschlüsse am Gerät gesorgt. An einem weiteren Wochenende spielten die Systemadministratoren mit den Experten von Fujitsu die Systeme auf und installierten ein Test-System.

Nachdem dieses eine Woche fehler- und störungsfrei arbeitete, ging es am dritten Wochenende in den Produktionsbetrieb über. Nach einer weiteren Woche, in der das neue und das Vorgängersystem sicherheitshalber noch parallel betrieben wurden, nahmen die Verantwortlichen schließlich den alten Mainframe vom Netz.

Die mehr als 3.000 Mitarbeiter in den angeschlossenen Behörden freuen sich seither über einen schnellen Zugriff. Alle saarländischen Landesbehörden können auf den Mainframe zugreifen. Der Großrechner unterstützt neben dem Steuerverfahren unter anderem auch bei EDV-gestützten Vorgängen der Katasterverwaltung, die Personalverfahren (Besoldung, Vergütung, Personalverwaltung, Beihilfe) und die Kommunikation mit Sozialversicherungsträgern oder dem Statistischen Bundesamt.

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