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Das Risiko der Missverständnisse minimieren

Die IT muss der Impulsgeber für ein neues Denken werden

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Unterschiedliche Sprachen

Als ein weiteres zentrales Thema, an dem sich auch die ITSM-Organisationen nicht vorbeimogeln dürfen, sieht Dr. Guise-Rübe die interkulturelle Kommunikation. Sie weise gegenwärtig häufig noch sehr ausgeprägte Defizite auf, die sich in vielfältigen Facetten zeige und weitreichende Folgen auslöse.

„Klassischerweise sprechen die Mitarbeiter in der IT und in der Verwaltungsorganisation eine unterschiedliche Sprache und hegen einen unterschiedlichen Blick auf Sachverhalte. Dieses Phänomen ist schon lange problematisiert worden, ohne dass für die Praxis wirkungsvolle Lösungen entstanden sind“, gibt er zu bedenken.

Die Konsequenzen verdeutlicht er am Beispiel des Anforderungsmanagements: „Die IT kennt häufig den Bedarf in den Verwaltungsprozessen nicht genau und umgekehrt kann die Verwaltung ihre Anforderungen an die IT häufig nicht ausreichend kommunizieren. Deshalb bewegt sich die IT planerisch mitunter in einer Idealwelt, die jedoch nicht zu den tatsächlichen Bedürfnissen der Verwaltung passt und deshalb unnötig personelle und finanzielle Ressourcen bindet.“

Lösbar ist diese Schwierigkeit nach übereinstimmender Einschätzung des Verwaltungsexperten und des Consultants Zielke nur, wenn intern speziell ausgebildete IT-Berater implementiert werden, die aufgrund ihrer Fachlichkeit beide Seiten verstehen und in der Bedarfsanalyse gleichzeitig eine Moderationsfunktion ausüben.

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