eGovernment-Wettbewerb 2019

Die Gewinner stehen fest

| Autor: Manfred Klein

Bestes Projekt zur Umsetzung des OZG (zwei Gewinner)

„Bürger- und Geschäftskundenportal“ / Generalzolldirektion

„Digitale Geschäftsprozesse steigern die Effizienz der Verwaltung. Durch die Digitalisierung des Zolls werden Grenzformalitäten medienbruchfrei bearbeitet und die administrativen Aufwände für alle Beteiligten gesenkt. Kunden und Mitarbeitende erhalten auf dem E-Portal der deutschen Zollverwaltung – rund um die Uhr und von überall – Zugriff auf Online-Dienste des Zolls. Dafür müssen sie sich nur einmal mit einem anerkannten Zertifikat auf dem Portal anmelden. Das Bürger- und Geschäftskundenportal unterstützt so die Entwicklung hin zu einer offenen und modernen Verwaltung und leistet einen zentralen Beitrag zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes.“

– Jurymitglied Irem Kaynarca, Leiterin Monitoring, Geschäftsstelle E-Government Schweiz

„Online Baugenehmigungsverfahren“ / Landkreis Nordwestmecklenburg

"Die Umsetzung zeigt, wie man auch für komplexe Prozesse mit vielen sehr unterschiedlich arbeitenden Beteiligten nach vorausgehender Prozessoptimierung zu künftigen digitalen Lösungen gelangen kann. Vorbildlich ist nicht nur die umfassende Einbeziehung aller Stakeholder in die Lösungsentwicklung, sondern auch, dass zunächst eine klare Strategie entwickelt wurde, die mit dafür verantwortlich sein dürfte, dass die eine elektronische Bauakte umfassende Lösung weiter ausbaufähig ist und standardisierte Schnittstellen berücksichtigt."

– Jurymitglied Prof. Dr. Dagmar Lück-Schneider, Fachgebiet Verwaltungsinformatik, HWR Berlin

Bestes Digitalisierungsprojekt in Bund und Ländern

„Blockchain zur Verbesserung der Zusammenarbeit im Asylprozess“ / Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

„Das Projekt liefert einen weiteren Beitrag für die Etablierung von Blockchain-Technologien in der Öffentlichen Verwaltung und durch die wissenschaftliche Begleitung einen wichtigen Diskurs von fachlichen, technischen und Datenschutz-Konzepten. Bei erfolgreicher Implementierung des in vielen Bereichen noch konzeptionellen Darstellung einer dezentral verteilten Datenbank für den Asylprozess würde zukünftig der Akzeptanz von Blockchain-Technologie stark helfen.“

– Univ. Lekt. Christian Rupp, CIO des Europäischen Joint Innovation Lab für E-Government

Bestes Digitalisierungsprojekt in Städten und Regionen

„digital@KA – Urban Relationship Management in Karlsruhe“ / Stadt Karlsruhe

„Informieren und Verbindungen knüpfen ist das Ziel der Mulitfunktions-App für Bürger in Karlsruhe. Sie macht die Stadt erlebbar, erschließt den öffentlichen Raum und verbessert die Möglichkeiten der Teilhabe. Ein bemerkenswertes Beispiel der E-Daseinsvorsorge. Kurzum: Sie setzt Maßstäbe für Städte und Gemeinden in Deutschland und in Europa“.

– Franz-Reinhard Habbel, Publizist und Autor

Bestes Modernisierungsprojekt

CashBA“ / Bundesagentur für Arbeit: YouTube-Link

„CashBa ist eine sehr innovative Lösung, die im Rahmen der Existenzsicherung sowohl für Leistungsempfänger als auch für die öffentliche Verwaltung eine hohe Entlastung bei der Bargeldauszahlung darstellt.“

~ Prof. Dr. Maria Wimmer, Forschungsbereich Verwaltungsinformatik, Universität Koblenz-Landau

Bestes Kooperationsprojekt

„Kinderleicht zum Kindergeld“ / Senatskanzlei Hamburg

„Gelungene Kooperationen zwischen verschiedenen Institutionen sind der Schlüssel zu diesem Projekt der Hamburger Senatskanzlei. Denn Verwaltungsdienstleistungen rund um die Geburt können für viele Eltern in Deutschland noch heute zur Geduldsprobe werden. Mit „Kinderleicht zum Kindergeld“ können Eltern in nur einem Schritt die Geburt anzeigen, ihrem Kind rechtskräftig einen Namen geben, es beim Standesamt beurkunden lassen, Geburtsurkunden bestellen und das Kindergeld beantragen. Das Projekt steht daher beispielhaft dafür, wie digitale Verwaltung das Leben von Bürgerinnen und Bürgern vereinfacht.“

– Prof. Dr. Peter Parycek, Mitglied im Digitalrat der Deutschen Bundesregierung, Leitung Kompetenzzentrum ÖFIT

Bestes Infrastrukturprojekt

„Smart City München – Infrastruktur und Angebote für smarte Quartiere und deren Bewohner“ / Landeshauptstadt München

„Hier wird Infrastrukturentwicklung vorteilhaft mit Stadtteilentwicklung und Ökologie zusammengebracht und damit ein Mehrwert für alle generiert: die Verwaltung, die Politik, die Medien, die Bevölkerung und nicht zuletzt für die Wirtschaft. Was München vormacht, lässt sich auch in vielen anderen Städten anwenden, um die Stadtentwicklung zu optimieren und der Bevölkerung eine erhöhte Lebensqualität zu verschaffen.“

– Manfred Klein, Chefredakteur eGovernment Computing

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Die IT-Dienstleister und wie man sie erreicht, wenn die Wenigsten eGovernment benutzen, weil die...  lesen
posted am 31.05.2019 um 02:52 von Unregistriert


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