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Die Gesundheitskarte hängt am Tropf

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Fazit

Und der Virchow-Bund macht sich Sorgen, ob der Datenschutz der Karte ausreichend ist: „Das Vertrauen zwischen Arzt und Patient steht in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung an zentraler Stelle, die Anwendung von Telematik hat die Würde des Menschen (Artikel 1 Grundgesetz) und dadurch den Schutz der persönlichen Patientendaten und das informationelle Selbstbestimmungsrecht zu achten. Umso komplizierter und aufwendiger Datentransfer und Datenspeicherung angelegt sind, desto intransparenter wird der Datenschutz und desto größer die Gefahr des Datenmissbrauchs. Technische Prozesse werden schwer nachvollziehbar. Vertrauen auf eine gesetzliche und staatliche Regelung ist fehl am Platz. Sensible medizinische Daten dürfen den Bereich der Patienten-Arzt-Beziehung nicht verlassen. Der Patient allein muss über den Umgang mit seinen Daten bestimmen können. Möglichkeiten eventueller gesetzlicher Zugriffe – auch nachträglich legitimierter – sind von Anfang an auszuschließen.“

Vermutlich wird es also noch eine Weile dauern, bis zum flächendeckenden Rollout der Karte.?

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(ID:2017064)