Medica 2014

Die ganze Welt der Health-IT und Vernetzung

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Wer „up-to-date“ sein will und an „Best Practices“ in der ambulanten wie stationären Umsetzung interessiert ist, für den dürfte auf der Medica 2014 vor allem Halle 15 sehr interessant sein
Wer „up-to-date“ sein will und an „Best Practices“ in der ambulanten wie stationären Umsetzung interessiert ist, für den dürfte auf der Medica 2014 vor allem Halle 15 sehr interessant sein (Bild: Medica)

Die IT ist ein wichtiger Erfolgsfaktor – auch im Gesundheitsbereich – und zwar in vielerlei Hinsicht, egal ob hinsichtlich der Kliniksteuerung, Verbesserung der Versorgungsprozesse, Optimierung der Verfügbarkeit und der Sicherheit von Daten oder auch in Hinsicht auf die Vernetzung mit vor- und nachgelagerten Akteuren im ambulanten Bereich.

Die Zeiten der reinen Vewaltungssoftware sind längst passè. Die Fragen der klinischen Anwender werden kritischer, auch was die Zukunftsfähigkeit der IT-Lösungen betrifft – ganz gleich, ob es um die Vernetzung von Geräten, Systemen oder auch um die Akteure im Gesundheitsbereich geht.

Mit mehr als 4.700 Ausstellern hat sich die Medica (12. – 15. November 2014 in Düsseldorf) zur weltgrößten Medizinmesse etabliert und wirft zentrale Fragestellungen auf. Wer „up-to-date“ sein will und an „Best Practices“ in der ambulanten wie stationären Umsetzung interessiert ist, für den dürfte vor allem Halle 15 sehr interessant sein.

Internationaler, pragmatischer und diskussionsfreudiger – das sollen die Eigenschaften sein, die das in der Fachszene fest etablierte „Medica Health IT Forum“ auszeichnen. Gleich zwei neue Veranstaltungsreihen starten 2014. Dazu zählt die „Medizintechnik meets IT – Integration Challenge 2014“. Sie bietet eine Bühne für den praktischen Einsatz von IT-Lösungen im klinischen Alltag. Anbieter erhalten die Möglichkeit, die Funktionalität ihrer Produkte zu jährlich wechselnden Themen und festgelegten Ablaufvorgaben zu demonstrieren.

Dieses Jahr halten Vertreter von Unternehmen wie GE Healthcare, Philips und Dräger Vorträge, in denen sie ihre Monitoring-Lösungen samt Integrations-Szenarien vorstellen. Sie sollen damit dem Fachpublikum sowohl einen Überblick über das Thema an sich gewähren als auch den Entscheidungsfindungsprozess hinsichtlich bevorstehender Investments erleichtern. Die Moderation liegt bei Prof. Björn Bergh, Medizinische Informationssysteme an der Medizinischen Fakultät/ Universitätsklinikum Heidelberg.

Ein Highlight: der „eHealth Venture Summit & Innovation Award“

Mehr als 25 junge Unternehmen haben sich unterdessen für den „eHealth Venture Summit & Innovation Award“ beworben. Der Preis bietet ihnen die Möglichkeit, sich der kritischen Begutachtung eines Komitees aus international renommierten klinischen sowie ökonomischen Experten zu stellen und so einen Kontakt zu potenziellen Investoren herzustellen.

Die Finalteilnehmer treffen im Rahmen des Medica Health IT Forum die Experten persönlich, um den Wert ihrer Idee zu hinterfragen und wichtige Ratschläge sowie Hilfestellungen zu bekommen. Organisiert wird dies von Prof. Talya Miron-Shatz, CEO von CureMyWay, und Dr. Stefan Becker, Universitätsklinikum Essen. Keynote Speaker ist Ram Fish, VP Digital Health/ Samsung Electronics.

Mobile Health, Tele-Health, sichere Vernetzung in Kliniken und OP, Healthcare in the Age of IOTS (Internet of Things and Services) bilden thematische Schwerpunkte des gesamten Medica Health IT Forums. So geht es um „das Internet der Dinge“ am Donnerstag, 13. November, ab 13 Uhr. Christina Rode-Schubert von der Robert Bosch Healthcare GmbH moderiert das englischsprachige Symposium, in dem Vertreter von Microsoft, IBM, SAP und Accenture diskutieren.

So hat Microsoft erst kürzlich in Amerika einen Vertrag mit TracFone geschlossen, um mHealth-Technologien unterversorgten und Hochrisiko-Gruppen vor allem bei Diabetes anzubieten. Mit Thomas Norgall von der Fraunhofer Alliance AAL wird auch ein Vertreter der „Continua Health Alliance“ teilnehmen, der nach eigenen Angaben mehr als 200 Unternehmen angehören. Hier werden beispielsweise Standards entwickelt, damit sich die Vielzahl der Geräte untereinander verstehen und Tests, mit denen man dies prüfen kann.

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