Ausbaufähige Fundamente

Die Fachabteilung hat das Sagen

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Die Beseitigung von Fehlern und Ausnahmefällen ist oft ein komplexer, mehrstufiger Prozess. Richtig ist, dass einige Anomalien in den Geschäftsprozessen einen direkten Eingriff durch Menschen erfordern. Ziel eines Business Exception Managements ist es, dass möglichst viele Abweichungen aufgrund klar definierter Regeln automatisch gelöst werden. Daher bietet es sich an, zunächst einmal die manuellen Problemlösungsstrategien zu strukturieren.

Dies ist ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zu einer weitgehenden Automatisierung der Fehlerbehebung – unter Kontrolle der Fachabteilung. Das technische Rückgrat dafür liefert eine stetig anwachsende Datenbank mit Regeln, die auf bestimmte, bekannte Situationen angewandt werden können. Dieses Regelwerk lässt sich abhängig von den jeweiligen Geschäftsprozessen und anderen unternehmensspezifischen Gegebenheiten individuell anpassen und erweitern. Eine Lösung in diesem Umfeld bietet etwa Vitria Exception Manager.

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Business Exception Management in dem hier skizzierten Umfeld ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung der Geschäftsprozesse aus fachlicher Sicht. Die Prozessverantwortlichen erhalten dadurch einen Überblick über die Problembereiche eines Prozesses. Exception Management filtert innerhalb der Prozessabläufe die Ausnahmen und Abweichungen von üblichen Ereignissen heraus und zeigt ereignisgesteuert, für welche Fälle eine sofortige Einleitung von Gegenmaßnahmen notwendig wird.

Darüber hinaus kann eine Detailanalyse der identifizierten Ausnahmen, aber auch der Fehler in einem Ablauf, wichtige Anregungen zur weiteren Prozessverbesserung liefern, die dann wiederum als anwendbare Regeln Eingang in die Datenbank finden. Business Process Management und Exception Management sind dabei vollständig in eine serviceorientierte Unternehmensarchitektur integriert.

Exception Management ist ein Teil der SOA

Dabei lassen sich mehrere Ebenen einer SOA unterscheiden. Auf der Business-Ebene sind Aktivitäten wie Exception Handling oder branchenabhängige Governance-Vorschriften in die serviceorientierte Unternehmensarchitektur eingebunden. Diesem Ansatz zufolge können solche Services natürlich auch mithilfe unternehmensweiter Business-Process-Management-Funktionen zu neuen, komplexen Geschäftsprozessen zusammengefügt werden.

Unter Business-Aspekten erfolgt dies in den Fachabteilungen. Technisch betrachtet werden die Komponenten schließlich an einen zentralen Service Bus angebunden, der wiederum die Konnektivität zu anderen, bereits im Unternehmen vorhandenen Applikationen, herstellt.

Spätestens hier wird deutlich, dass sich das Fehlermanagement nicht auf die fachlichen Aspekte beschränken kann, sondern auch die technische Ebene berücksichtigen muss. Bei allen technischen Problemen in einer komplexen SOA ist weiterhin die IT gefragt. Das Stichwort lautet hier SOA Governance.

Vitria arbeitet hier mit AmberPoint zusammen. Dessen SOA-Runtime-Governance-Lösungen ermöglichen eine Überwachung des Status und der Einsatzfähigkeit einer SOA. Wichtig ist dabei der Überblick über die Vorgänge in einer SOA, denn nur so lassen sich beispielsweise auch SLA (Service Level Agreement) einhalten.

SOA Governance befasst sich mit der Identifikation, Vermeidung und Beseitigung technischer Probleme in verteilten, komplexen SOA-Systemen. Mit dem Ziel des Business Process Management geht es hier darum, potenzielle technische Fehler zu diagnostizieren, zu erkennen und zu beseitigen, bevor sie die Geschäftsprozesse beeinflussen.

Das technische Monitoring im Rahmen der SOA Governance ermöglicht ein durchgängiges End-to-end-Lifecycle-Management, das sowohl die fachlichen als auch die technischen Ausnahmesituationen enthält. Das schafft Transparenz in einer serviceorientierten Unternehmensarchitektur und ermöglicht erst ein ganzheitliches Business Process Management.

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