Kommunikationsstandards im Gesundheitswesen

Die eAkte soll die gesundheitliche Versorgung optimieren

| Redakteur: Gerald Viola

Gesundheitswesen: Experten wollen eine standardisierte Kommunikation
Gesundheitswesen: Experten wollen eine standardisierte Kommunikation (Foto: Messe Essen GmbH)

Der Einsatz elektronischer Kommunikationslösungen birgt enormes Potenzial zur Verbesserung der Datenübertragung und -archivierung im Gesundheitswesen und somit zur Optimierung der organisationsinternen sowie der institutions- und sektorübergreifenden Kooperation. IT-Trends in der Medizin wurden jetzt in Essen diskutiert.

Der Fachkongress „IT-Trends Medizin/Health Telematics“ zeigte auch in diesem Jahr, welchen Beitrag elektronische Akten & Co. für die Zusammenarbeit in der gesundheitlichen Versorgung leisten können.

So war war die elektronische Kommunikation im Gesundheitswesen ein Schwerpunktthema auf dem Fachkongress „IT-Trends Medizin/Health Telematics“, der zum achten Mal von der ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH, der Messe Essen GmbH und der EWG Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH veranstaltet wurde.

Im Rahmen des Fachforums zum Thema „Elektronische Aktensysteme“ zeigte sich, dass das Verlangen nach standardisierter Kommunikation und Vernetzung der Leistungserbringer im Gesundheitswesen unverändert hoch ist. Gemeint ist damit mehr als das reine Versenden von Dokumenten. Sie beinhaltet vielmehr den strukturierten und sicheren Austausch von behandlungsrelevanten Daten und Informationen, um einen echten Mehrwert für alle Beteiligten zu generieren.

Die Nutzung eines einheitlichen Kommunikationsstandards sei dabei essentiell, um die reibungslose Vernetzung der Beteiligten zu gewährleisten. Auf diese Weise könne eine effiziente Kooperation zwischen Ärztinnen, Ärzten und weiteren Leistungserbringern auch über Sektorgrenzen hinweg erreicht werden.

Als neutrales Kompetenzzentrum unterstützt die ZTG (Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH) die Akteurinnen und Akteure der gesundheitlichen Versorgung durch eine umfassende technologische Beratung im Hinblick auf die Nutzung elektronischer Systeme zur Kommunikation und Kooperation in der gesundheitlichen Versorgung.

So können sich interessierte Krankenhäuser, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie weitere Entscheidungsträger im Rahmen des ZTG-Anwenderzentrums kostenlos und neutral durch die Experten des Kompetenzzentrums zu geplanten Investitionen und über die am Markt vorhandenen Technologien informieren lassen.

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