eAkte im Freistaat Bayern

„Die Digitalisierung in Bayern schreitet voran“

| Autor / Redakteur: Wolfgang Bauer / Manfred Klein

Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat hat im Zuge der Übernahme des Projektes auch eine Neuausrichtung vorgenommen:

  • Eigenverantwortung in den Ressorts gestärkt. Sie führen den flächendeckenden Rollout im jeweiligen Geschäftsbericht durch. Eine Maßnahme, die bereits sehr weit fortgeschritten ist.
  • Orientierung am Standardprodukt
  • Forcierung des Thema Fachanwendungsschnittstellen und Umsetzung einer Anbindung für das BayernPortal.
  • Konsolidierung und Neuorganisation des operativen Betriebs unter dem Dach des IT-DLZ
  • Erweiterung des Aufgabengebietes des IT-DLZ. Neben dem Betrieb wird das Rechenzentrum auch die Bereiche Weiterentwicklung, Schulung & Beratung sowie Test & Entwicklung verantworten.

Aktuell wird das Modul eAkte von allen angeschlossenen Ministerien und Behörden im Freistaat Bayern genutzt. Die Anwendungsfälle eZusammenarbeit und eVorgangsbereitung haben sich bei einem Großteil etabliert und das Einsatzgebiet wird laufend erweitert.

Und die Zukunft?

„Stillstand ist Rückschritt“, wie schon Rudolf von Bennigsen-Foerder (1926-89) sagte. Dies gilt auch für die eAkte Bayern. Daher haben wir für die nächsten Monate strategische, betriebliche und organisatorische Ziele definiert, die es jetzt mit unserem höchst motivierten Team umzusetzen gilt.

Neben der weiteren Standardisierung der Lösung und der Einbindung in die bayerische IT-Strategie (Schnittstelle für das BayernPortal) stellt die Entlastung der Entscheidungsgremien ein wesentliches Ziel dar. Durch die Einführung einer neuen Gremienstruktur insbesondere eines „Change Management Boards“ entstand bereits im Jahr 2016 ein zentrales Gremium für die Weiterentwicklung der eAkte Bayern. Hier werden zentral Anforderungen an die eAkte gesammelt, bewertet und priorisiert. Durch die engere Einbindung der Anwender werden projektspezifische Anpassungen im Sinne der Standardisierung weitgehend vermieden.

Ein stabiler und performanter Betrieb kombiniert mit einem kundenorientierten und leistungsfähigen Support kann zur Verfügung gestellt und eine schnellere Weiterentwicklung durch zeitnahe Produktivsetzung neuer Major Releases und Service Packs in enger Zusammenarbeit mit dem Produkthersteller erreicht werden.

Auf betrieblicher Ebene wird die Einbindung von Fachverfahren weiter forciert, direkte und schnellere Kommunikationswege etabliert für schnellere Reaktions- und Durchlaufzeiten sowie die Verzahnung von IT und Fachbereichen vorangetrieben. Organisatorisch wird die Einführung der Vorgangsbearbeitung forciert.

Ergänzendes zum Thema
 
Die eAkte-Bayern in Zahlen
 
Interview

Der Freistaat Bayern kann zwar bereits beachtliche Erfolge im Bereich der Digitalisierung vorweisen aber wir wollen und werden uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Es gibt noch viel zu tun.

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben
Abstrakte Ausführungen mit wenig Substanz. Ein Zeugnis mangelnder Effektivität. Wenn man in Bayern...  lesen
posted am 05.04.2017 um 17:53 von Unregistriert


Mitdiskutieren
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 44544277 / Projekte & Initiativen)