Schlüsselrolle für die optimierte IT

Die Client-Virtualisierung gerät zunehmend in den Blickwinkel

12.11.2009 | Autor / Redakteur: Hadi Stiel / Gerald Viola

Frank Brüggemann ist Abteilungsleiter im Bereich Consulting IT-Management bei der Materna GmbH
Frank Brüggemann ist Abteilungsleiter im Bereich Consulting IT-Management bei der Materna GmbH

Mit der Grundgesetzänderung und dem neuen Artikel 91c GG ebnet die Bundesregierung den Weg für eine grenz- und behördenübergreifende Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen. Die gesamte öffentliche Verwaltung soll modernisiert werden. Dadurch sollen gleich vier Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Bürokratieabbau, Senkung der Verwaltungskosten, höhere Effektivität und mehr Bürgernähe.

Eine optimierte IT nimmt dabei die Schlüsselrolle ein. Sie soll zudem die Nachhaltigkeit der anvisierten Vorteile sicherstellen. Über die Virtualisierung der IT erschließen sich den Behörden optimierte Verwaltungs- und Bearbeitungsprozesse. Zumal die Virtualisierung parallel die Flexibilität der IT, beweglich neue Strukturen, Abläufe und Prozesse umsetzen zu können, erhöht.

Vor allem in der Virtualisierung der Clients stecken für die Behörden erhebliche Effizienz-, Effektivitäts- und Flexibilitätspotenziale, sofern die richtigen technischen Weichenstellungen getroffen werden. So sollten virtualisierte Clients im Zusammenhang mit einer insgesamt virtualisierten IT gesehen werden. eGovernment Computing hat sich mit Frank Brüggemann, Abteilungsleiter im Bereich Consulting IT-Management bei Materna, unterhalten.

Was macht die Client-Virtualisierung für die Behörden zum heißen Effektivitätsaspiranten?

Brüggemann: Die Virtualisierung von Clients ist ein wichtiger Teil der IT-Virtualisierung. Virtualisierung ermöglicht, die Ressourcen effizienter und somit kostensparend auszuschöpfen. Die Client-Virtualisierung steuert nicht nur diesen Einsparungseffekt bei. Weitere Einsparungen entstehen dadurch, dass der gesamte Desktop zentral auf Servern vorgehalten wird. Je mehr Desktops im Einsatz sind, um so mehr wird sich für die Behörden die Virtualisierung ihrer Desktops auszahlen. Die kostspielige Betreuung von komplexen Endgeräten über verteilte Behördenstandorte, verbunden mit hohen manuellen Pflegeaufwänden, entfällt. Ein weiterer Vorteil ist der Wegfall bisher versteckter Kosten, so durch den mehr oder weniger unkontrollierten Software-Wildwuchs auf den klassischen Fat Clients. Solche Einsparungsbotschaften kommen natürlich gerade in Zeiten knapper werdender Haushaltskassen im Öffentlichen Dienst gut an.

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