Elektronische Kriminalakte auf Basis der Fabasoft eGov-Suite

Die bayerische Polizei löst ihre Kriminalfälle mit Austria-Software

28.03.2011 | Redakteur: Gerald Viola

Polizeipräsidium München: Einzug der elektronischen Akte
Polizeipräsidium München: Einzug der elektronischen Akte

Die Bayerische Polizei (Landespolizei des Freistaates Bayern) zählt zu den größten Polizeiverbänden in Deutschland. Im Rahmen der Verwaltungsmodernisierung entschloss sich die Polizei, ihre Akten-und Vorgangsbearbeitung im Bereich der Kriminalakten- und Vorgangsablage zu modernisieren. Gesucht wurde eine Lösung, welche mit hoher Anwenderfreundlichkeit und Plattformunabhängigkeit punkten kann.

Als bezugsberechtigte Behörde aus dem Rahmenvertrag des Freistaates Bayern mit Fabasoft entschloss sich die Polizei auf die Lösung Fabasoft eGov-Suite+Bayern als Basis-Software zurückzugreifen. Anpassungen an der Lösung, Integration von Fachanwendungen und Datenmigrationen wurden im Rahmen des Projektes „Elektronisches Kriminalaktenarchiv“ (EKAA) entwickelt und umgesetzt.

Prototyp lief schon nach einem Jahr

Nach der Entscheidung im April 2005 zur Einführung eines Dokumentenmanagementsystems basierend auf der Fabasoft eGov-Suite erfolgte im Juni 2005 der Projektstart mit der Spezifikation der Fachanwendung.

Im Rahmen von Workshops mit dem Projektteam des Polizeipräsidiums München und der Polizeidienststelle Fürstenfeldbruck wurden die benötigten Funktionalitäten für die behördenspezifischen Anpassungen des „Elektronischen Kriminalaktenarchivs (EKAA)“ basierend auf der Fabasoft eGov-Suite+Bayern beschrieben.

Im August 2006 erfolgte die Installation eines Prototyps der Projektlösung für interne Tests und die Anbindung von IGVP und KOFAX Capture. In der Detailspezifikation, dem Fachanwendungsintegrationskonzept und dem Migrationskonzept wurden die projektspezifischen Erkenntnisse festgehalten.

Über 3.000 Beamte arbeiten mit EKAA

Nach Abnahme der Lösungsergänzungen und der Spezifikation für das Migrationswerkzeug begannen mit Oktober 2007 die internen Vorbereitungen für die Produktivsetzung, wie beispielsweise die Beschaffung der benötigten Hardware. Nach eingehender Qualitätssicherung wurde die Lösung im Polizeipräsidium München und in der Polizeidienststelle Fürstenfeldbruck im November 2008 produktiv gesetzt.

Zuvor erfolgte im Oktober 2008 die Migration der Altdaten aus dem bestehenden System DokV. Seit Januar 2009 arbeiten mehr als 3.000 Beamte mit dem EKAA auf Basis der Fabasoft eGov-Suite.

 

Fakten und Funktionalitäten

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