Gartner-Trendbericht

Die 10 wichtigsten Techniken im Internet of Things

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Prozessoren: Die Hardwarearchitektur der Bausteine definiert die grundlegenden Fähigkeiten, so etwa der Stromverbrauch, die Sicherheits- und Verschlüsselungsfunktionen, sowie die Frage, ob sie ein Betriebssystem unterstützen und ob Firmware- oder Software-Updates möglich sind.

Es gibt komplizierte Trade-offs zwischen Funktionen, den Hardware- und Softwarekosten sowie der Anpassbarkeit der Software, die darauf laufen kann. Die Implikationen zu verstehen, die die Wahl eines Prozessors mit sich bringt, erfordert tiefes technisches Wissen.

Betriebssysteme: Traditionelle Betriebssysteme, die man von PCs kennt, waren nicht für IoT-Anwendungen vorgesehen. Sie verbrauchen zu viel Strom, erfordern schnelle Prozessoren. Mitunter fehlt ihnen auch eine zentrale Funktion wie etwa die garantierte Echtzeit-Antwortfähigkeit. Daher gibt es eine Vielzahl von IoT-Systemen, deren Eignung für den jeweiligen Anwendungszweck gut verstanden werden muss.

Event Stream Processing: IoT-Applikationen generieren zum Teil sehr hohe Datenraten, die in Echtzeit zu analysieren sind. Es gibt Systeme, die Tausende oder gar Millionen von Status-Updates pro Sekunde erzeugen.

Hierfür sind Distributed-Stream-Computing-Plattformen entwickelt worden. Sie nutzen in der Regel parallele Architekturen, um Datenströme mit hoher Datenrate zu verarbeiten – etwa um Echtzeitanalysen vorzunehmen oder Muster zu erkennen.

IoT-Plattformen: Diese Plattformen bündeln Infrastrukturkomponenten eines IoT-Systems in ein einzelnes Produkt. Es haben sich inzwischen drei Grundformen herausgeschält:

  • 1) Gerätekontrolle auf niedriger Ebene für Steuer- und Kommunikationsfunktionen,
  • 2) IoT-Datenerfassung, verarbeitung und -management,
  • 3) IoT-Anwendungsentwicklung einschließlich ereignisgetriebener Logik, Visualisierung, Analysefunktionen und Adaptern zu unternehmensweiter betriebswirtschaftlicher Software.

IoT- Standards: Standards und Programmierschnittstellen sind essentiell, da sie die Interoperabilität und Kommunikation zwischen den Geräten ermöglichen. Daraus entstehen dann IoT-Ökosysteme, zwischen denen es in bestimmten Anwendungsfeldern (etwa dem Smart Home) zum Verdrängungswettbewerb kommen wird.

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