Monitoring-Report Deutschland Digital 2011

Deutschland im eGovernment nach wie vor nur mittelmäßig

09.12.2011 | Redakteur: Manfred Klein

Die Unterschiede im eGovernment bei den Staaten der EU sind bedeutend
Die Unterschiede im eGovernment bei den Staaten der EU sind bedeutend

In einem mit hochkarätigen IKT-Experten besetzten Workshop wurden die Ergebnisse des TNS-Benchmarks diskutiert und Handlungsempfehlungen erarbeitet um Deutschland an die Weltspitze zu führen. Diese Empfehlungen richten sich an alle Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Einerseits geht es aus Sicht der Experten darum, die Standortchancen auszubauen:

  • Fokus auf vielversprechende branchenübergreifende Industriekonvergenzfelder: Die politische Unterstützung solle sich gleichermaßen auf alle Industriekonvergenzfelder eEnergy/Smart Grids, eMobility, Smart Building/Smart Home und eHealth erstrecken
  • Fokussierung von FuE auf strategische Wachstumsfelder: Die Experten empfehlen, die staatliche Förderung auf die branchenübergreifenden Wachstumsfelder Embedded Systems, Cloud Computing und IT-Sicherheit sowie auf die oben genannten Industriekonvergenzfelder zu fokussieren. Darüber hinaus sind Fördermaßnahmen zur Marktumsetzung von Innovationen zu initiieren. FuE sollte zudem steuerlich begünstigt werden, um den deutschen Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen OECD-Mitgliedern abzubauen.
  • Nutzung der Chancen eines zügigen Ausbaus digitaler Infrastrukturen: Ziel des Netzausbaus muss ein Technologiemix sein. Der Ausbau des mobilen Breitbands ist zügig voranzutreiben, damit sich neue Anwendungen im Massenmarkt durchsetzen können. Für B2B-Anwendungen sind hohe Bandbreiten, Netzstabilität und Netzsicherheit zu gewährleisten. Die Breitbandstrategie des Bundes ist zügig umsetzen.

Beseitigung der Standortnachteile

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