Kommission bewertet europäisches eGovernment

Deutschland holt bei eGovernment im europäischen Vergleich deutlich auf

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EU-weit soll zudem ein Haupthindernis für die Nutzung von Online-Services mangelnde Transparenz bei den Prozessen, beim Umgang mit persönlichen Daten sowie hinsichtlich weiterer beteiligter Stellen sein. Dies ist einer der Gründe, warum die Bürger Behördengänge weiterhin nicht im Internet erledigen oder sogar wieder offline gehen.

Trotz leichter Steigerung (drei Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) habe sich der absolute Wert dafür mit 51 Prozent noch immer nicht zufriedenstellend entwickelt. Positiv entwickelt habe sich die Zugriffsmöglichkeit der Nutzer auf ihre bereits heute digital hinterlegten Daten (Zunahme um 5 Prozentpunkte auf insgesamt 52 Prozent).

Weiter verbessert werden muss die Transparenz bei der Serviceerbringung: Die Gesamtdauer, die Informationen zum Bearbeitungsfortschritt und die Antwortzeiten bei der Nutzung von Online-Services sind EU-weit noch nicht zufriedenstellend.

Der digitale Binnenmarkt der EU liegt noch in weiter Ferne

Ein digitaler Binnenmarkt birgt das Potenzial von 340 Milliarden Euro an zusätzlichem Wachstum, sei jedoch längst noch nicht in Sicht: Der Mobilitäts-Indikator für grenzüberschreitende Angebote habe sich im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 48 Prozent verbessert, insgesamt gesehen sei er aber weiterhin niedrig.

Grenzüberschreitende Angebote von Online-Services seien vor allem für Geschäftsprozesse verfügbar, eGovernment-Dienstleistungen für Bürger aus anderen EU-Ländern sein bisher aber nur schwach entwickelt. Hier zeige sich eine sehr klare Prioritätensetzung der öffentlichen Hand.

„Der Ausbau des digitalen EU-Binnenmarktes ist überfällig: Nur wenn Europa als Einheit auftritt, ist unsere Stimme mächtig genug, um beispielsweise im Silicon Valley gehört zu werden“, so Marc Reinhardt.

Im Internet gibt es den vollständigen Report und Informationen zur Digitalen Agenda der EU.

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