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News Deutschland beim eGovernment im oberen Drittel der EU-Mitgliedsstaaten

| Redakteur: Gerald Viola

Die Öffentliche Verwaltung in Deutschland hat sich bei der Bereitstellung von Online-Dienstleistungen deutlich verbessert. So lautet das Ergebnis einer von der EU-Kommission beauftragten

Die Öffentliche Verwaltung in Deutschland hat sich bei der Bereitstellung von Online-Dienstleistungen deutlich verbessert. So lautet das Ergebnis einer von der EU-Kommission beauftragten aktuellen Studie. Im Mehrländervergleich erreicht Deutschland in diesem Jahr den 10. Platz. 2006 hatte es nur für Platz 19 gereicht. Die Studie wird seit 2001 jährlich von Cap Gemini im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt. Sie vergleicht, wie umfangreich und wie gut Bürger und Unternehmen in 31 europäischen Ländern (EU-Mitgliedsstaaten sowie Island, Norwegen, Schweiz und Türkei) mit den Behörden über das Internet zusammen arbeiten können.Die deutlich bessere Platzierung für das deutsche eGovernment hat mehrere Gründe. So stellte Cap Gemini fest, dass mittlerweile schon 75 Prozent der wichtigsten Verwaltungsdienstleistungen vollständig im Internet verfügbar sind. Im Vorjahr waren es nur 47 Prozent. Besonders gut vorangekommen ist Deutschland bei der Bereitstellung von Online-Dienstleistungen für Unternehmen. Hier konnte Platz 6 von 31 Staaten erreicht werden.Besondere Anerkennung erfährt das Projekt eSTATISTIK.core des Statistischen Bundesamtes. Es punktet mit einer flexiblen, kostengünstigen und besonders bürokratiearmen Übertragung statistischer Daten von Unternehmen an die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble: „Die Verbesserung der Platzierung bei der jährlichen Studie der EU-Kommission zeigt, dass die gemeinsamen Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen im Rahmen von Deutschland-Online greifen. Durch elektronische Bereitstellung von Behördenleistungen lassen sich bürokratische Belastungen deutlich reduzieren. Die Bundesregierung hat bei der Klausur des Kabinetts in Meseberg hierfür weitere Projekte in Angriff genommen. Ich bin überzeugt, dass wir uns auch im internationalen Vergleich in den nächsten Jahren weiter verbessern können.“

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