Stadtwerke Bad Nauheim

Deutlich weniger Inventuraufwand durch Cloud-basierte Stichproben

| Redakteur: Gerald Viola

Stichprobeninventur dank Cloud: Mehr Zeit für die eigentlichen Aufgaben
Stichprobeninventur dank Cloud: Mehr Zeit für die eigentlichen Aufgaben (Foto: Stadtwerke Bad Nauheim)

„Neue Wege mit Erfahrung“ lautet die Philosophie der Stadtwerke Bad Nauheim. Neue Wege gehen die Stadtwerke auch bei der Inventur mithilfe der Software INVENT Xpert von INFORM. Die Cloud-basierte Stichprobeninventur hat den Zählaufwand im Lager von 130 auf 35 Stunden reduziert.

70 Mitarbeiter in Technik und Verwaltung sorgen bei den Stadtwerken Bad Nauheim täglich dafür, dass Energie- und Trinkwasser zuverlässig und sicher bei den Einwohnern der Stadt ankommen. Damit die Ressourcen stets in gleichbleibend hoher Qualität vorliegen, führt das Team regelmäßige Leitungskontrollen durch und investiert kontinuierlich in die Instandhaltung und Erneuerung der Versorgungsleitungen.

Für Reparaturen, Instandhaltungen und Neubaumaßnahmen wie auch für Anschlüsse in Privathaushalten oder Unternehmen werden unterschiedlichste Materialien benötigt. Darunter fällt alles von PE-Leitungen über Strom- und Wasserzähler bis hin zu Leuchtmitteln.

2.216 Artikel umfasst das zweistöckige Lager auf dem Werksgelände in Bad Nauheim. Um das Lager­management kümmern sich zwei Mitarbeiter in der Materialwirtschaft und ein Einkäufer. Warenein- und -ausgänge erfasst das Team mithilfe des IT-Systems LIMA (ASP) von rhenag.

Bis 2010 führten die Stadtwerke eine Vollinventur durch. Dabei nahm das Team jede einzelne Lagerposition anhand von Zählzetteln aus LIMA händisch auf. Die Ergebnisse wurden im IT-System erfasst und im Anschluss Prüflisten erstellt. Bei größeren Abweichungen mussten die Lagerarbeiter die betroffenen Positionen noch einmal nachzählen und Korrekturen im System vornehmen.

Stichprobeninventur sticht Vollerhebung aus

Bei den riesigen Artikelmengen bedeutete die damals gängige Vollerhebung einen hohen Zeit- und Personalaufwand. Simone Güldner, Leiterin Rechnungswesen und Controlling bei den Stadtwerken Bad Nauheim, erinnert sich:

„Wir mussten das Lager bei jeder Vollinventur für drei bis vier Tage schließen. Acht Mitarbeiter haben dann rund 130 Stunden lang gezählt – das hat enorm viel Zeit und Manpower gekostet.“ Ein neues, IT-gestütztes Erhebungsverfahren musste her, ohne das Budget unnötig zu strapazieren.

Die Möglichkeiten, die eine Stichprobeninventur bietet, klangen verlockend: Bei dem gesetzlich anerkannten, mathematisch-statistischen Verfahren müssen nur noch wenige Artikel oder Lagerplätze gezählt werden.

Ergänzendes zum Thema
 
DAS PROJEKT AUF EINEN BLICK

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben
Bad Cloud - so darf Datensicherheit nicht dazu gezählt werden, obwohl cloud computing zweifelsohne...  lesen
posted am 07.06.2013 um 08:10 von Unregistriert


Mitdiskutieren
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 35851120 / System & Services)