Baden-Württemberg

Deutlich mehr Geld für schnelles Internet und den IKT-Standort

| Redakteur: Manfred Klein

„Die Landesregierung investiert rund 33 Millionen Euro in die Weiterentwicklung des IKT-Standorts Baden-Württemberg“, sagte Wirtschaftsminister Nils Schmid. Im Rahmen der Initiative Forward IT will das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft mit dieser Fördersumme in den Jahren 2015 bis 2018 Projekte der IKT-Allianz unterstützen.

„Ein wichtiges Element von Forward IT ist der Ausbau des FZI in Karlsruhe zur IT-Sicherheitsagentur. Das FZI soll künftig vor allem dem Mittelstand im Land beim Schutz vor Datenspionage und Datenmissbrauch helfen“, so Schmid.

Ministerin Bauer ergänzte: „Innovation beginnt mit Wissenschaft. Die Verarbeitung großer Datenmengen ist heute eine entscheidende Grundlage wissenschaftlicher Forschung. Als Voraussetzung für Spitzenforschung und Exzellenz sowie für den Erfolg unserer Wissenschaftseinrichtungen und der Wirtschaft des Landes im nationalen und internationalen Wettbewerb werden wir den Ausbau einer leistungsfähigen, effizienten und innovativen Informationsinfrastruktur vorantreiben.“

Die entsprechenden Landesstrategien für High Performance Computing und Big Scientific Data seien von Wissenschaftsorganisationen bereits jetzt als innovativ, vorbildhaft und überregional wegweisend bewertet worden.

Die IKT-Allianz gründete sich im September 2013 auf Initiative von Wirtschaftsminister Schmid und Wissenschaftsministerin Bauer. Die über 30 Allianzpartner haben knapp 40 Maßnahmenvorschläge unterbreitet, die die Entwicklung des IT-Standorts Baden-Württemberg unterstützen sollen. In einem ersten Schritt ist die Umsetzung von Projekten in den Handlungsfeldern „Sicherheit der IKT-Nutzung und der Datennutzung“, „IKT als Querschnittstechnologie und die Digitalisierung der Anwenderbranchen“ sowie eine Internationalisierungsoffensive zur Standortentwicklung vorgesehen.

Diese erste Tranche wird mit rund 17 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium unterstützt und generiert ein Projektvolumen von insgesamt rund 38,5 Millionen Euro. Weiterhin ist eine zweite Tranche im Rahmen des Innovationspakets Zukunft vorgesehen, das Schmids Ressort mit rund 16 Millionen Euro fördern wird. Themen sind beispielsweise Cloud Computing und Big Data, Industrie 4.0 oder Smart Home/ Ambient Assisted Living.

Nach der Digitalen Agenda keine Hoffnung mehr auf Hilfe vom Bund

Baden-Württemberg erweitert Breitbandinitiative II

Nach der Digitalen Agenda keine Hoffnung mehr auf Hilfe vom Bund

03.09.14 - Baden-Württemberg will den Breitbandausbau vorantreiben und setzt sich dafür ein, dass „handwerkliche Fehler des Bundes die Kommunen nicht beeinträchtigen“. Daher ergänzt das Bundesland nun die Breitbandinitiative II und lässt sie direkt von der EU-Kommission genehmigen. lesen

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43001623 / Projekte & Initiativen)