CIO Franz Josef Pschierer vernetzt Bayerns Klassenzimmer

Der Freistaat plant digitales Bildungsnetzwerk

28.06.2011 | Redakteur: Manfred Klein

Bayern-CIO Franz Josef Pschierer will schon zum Nationalen IT-Gipfel ein tragfähiges Konzept für ein digitales Bildungsnetz vorstellen
Bayern-CIO Franz Josef Pschierer will schon zum Nationalen IT-Gipfel ein tragfähiges Konzept für ein digitales Bildungsnetz vorstellen

Der Freistaat Bayern hat mit der Firma Fujitsu Technology Solutions (FTS) ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist die Entwicklung eines Digitalen Bildungsnetzwerkes Bayern.

Dazu der CIO des Freistaats, Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer: „Mit dieser Vereinbarung setzt Bayern einen Meilenstein für eine zukunftsweisende Bildungspolitik.“

In Zusammenarbeit mit Fujitsu Technology Solutions soll zunächst eine Konzeption entwickelt werden, um pädagogische und didaktische Methoden für den IT-gestützten Unterricht (Digitales Lernen) in der Schul-, Erwachsenen- und Berufsbildung zu verwirklichen.

„Hierbei werden die Schulen, ihre Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern im Vordergrund stehen. Technik und Pädagogik müssen optimal ineinander greifen, deshalb wird uns die bildungspolitische Erfahrung und fachliche Unterstützung des Kultusministeriums eine wertvolle Hilfe sein“, kündigte Pschierer an.

Ziel des Projekts sei es, mit den Mitteln der Informations- und Kommunikationstechnik ein im internationalen Vergleich hohes Qualitätsniveau im Bereich der Bildung nachhaltig zu sichern.

Bereits auf dem 6. Nationalen IT-Gipfel, der am 6. Dezember in München stattfinden wird, soll unter der Federführung Bayerns in der Arbeitsgruppe 3 ein Konzept für ein Digitales Bildungsnetz vorgestellt werden.

Zu diesem Zweck haben der bayerische IT-Beauftragte und Fujitsu Technology Solutions bereits einige Eckpunkte zur Projektorganisation niedergelegt, zu denen sie sich im Memorandum of Understanding auch bekennen.

Unter anderem sollen bereits bestehende pädagogische Lernplattformen und -bibliotheken nach Möglichkeit integriert werden. Wesentliche Forderung ist dabei, dass der pädagogische Freiraum für selbstgesteuerte und personalisierte Lehr- und Lernprozesse gestaltbar bleibt.

„Über den IT-Gipfel hinaus strebe ich an, weitere kompetente Partner aus der Wirtschaft in ein ‚Bündnis für digitales Lernen’ einzubeziehen, um zügig eine flächendeckende Ausweitung des Digitalen Bildungsnetzes auf ganz Bayern zu erreichen“, so Pschierer abschließend.

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