Bayerisches Kabinett berät über die weitere Umsetzung der Zukunftsstrategie Bayern Digital

Der Freistaat macht Digitalisierung zur Aufgabe für alle Ministerien

| Autor: Manfred Klein

In der bayerischen Staatskanzlei setzt auf den digitalen Wandel
In der bayerischen Staatskanzlei setzt auf den digitalen Wandel (Bild: © magann - Fotolia)

Mit ihrer Strategie Bayern digital will die Bayerische Staatsregierung den Freistaat zur Leitregion für den digitalen Aufbruch machen. Die aus dem Jahr 2013 stammende Strategie wurde nun vom Kabinett angepasst.

Damit soll die Zukunftsstrategie, die Seehofer bereits in seiner Regierungserklärung vom 12. November 2013 fomuliert hatte, Chancen für alle Lebensbereiche vom eGovernment bis zur Telemedizin bieten.

Zur weiteren Umsetzung der Zukunftsstrategie erklärte Ministerpräsident Seehofer: „Die Menschen in Bayern sollen auch in Zukunft Gewinner des Fortschritts sein, mit gut bezahlten Arbeitsplätzen, sozialer Sicherheit und einer besonders hohen Lebensqualität.“

Man wolle die neuen Chancen des digitalen Zeitalters nutzen, aber auch mit den neuen technischen Möglichkeiten verantwortungsvoll umgehen und gleichzeitig Sicherheit vor neuen Risiken gewährleisten, so Seehofer. Vernetzung sei der Schlüssel für die Zukunft. Mit der Zukunftsstrategie Bayern Digital führe man den Freistaat an die Spitze des digitalen Aufbruchs.

Bayern Digital soll Chancen für die Verbindung von lokalem Mittelstand und globalen Märkten, Staat und Bürger, Stadt und Land, Forschung und Anwendung, Beruf und Familie, Patient und Arzt, Pflegebedürftigem und Betreuer schaffen.

Das nun vom Kabinett gebilligte Paket zur weiteren Umsetzung enthält Projekte aus allen Ressorts. Die zuständigen Minister wurden mit der weiteren Umsetzung vom Kabinett beauftragt.

Die Staatsregierung hat zur Umsetzung gemeinsam mit Kommunen und Verbänden, mit Wissenschaft und Unternehmen folgende Meilensteine definiert:

Vorreiter beim schnellen Internet: Die Infrastruktur der Zukunft ist leistungsstark, sicher und überall zugänglich. In Bayern erfolgt der Ausbau des schnellen Internet flächendeckend und mit tatkräftiger Unterstützung des Freistaats. Die für die Förderung zur Verfügung stehenden Mittel wurden verdreifacht. Bis 2018 wird Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro einsetzen und jede Gemeinde in Bayern wird an das schnelle Internet angeschlossen.

Verwaltung und Justiz der Zukunft – schnell, einfach und rund um die Uhr erreichbar: Alle Bürger und Unternehmen in Bayern sollen unabhängig von Standort und behördlichen Öffnungszeiten den digitalen Service unserer Verwaltungen und der Justiz nutzen können. eGovernment ist das moderne Verwaltungshandeln der Zukunft. Ein großer Schritt dahin wird das BayernPortal. Es soll als zentrales eGovernment-Portal der Staatsregierung Informationen zu Verwaltungsleistungen, Behörden u.v.m. bieten und alle Online-Angebote der Staatsregierung zentral erreichbar machen.

Motor der digitalen Wirtschaft in Deutschland und Europa: Bayern soll zum Leitanbieter und Leitmarkt für Industrie 4.0-Technologien werden. Mit maßgeschneiderten Strategien insbesondere für Handwerk und Mittelstand, mit intelligenten Netzwerken von Wirtschaft, Bildung und Forschung, mit Chancen für die junge digitale Wirtschaft, für Tourismus und Medien sollen die Arbeitsplätze der Zukunft gesichert werden.

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