Exklusiv: Die neuen Kategorien der Behörden-Olympiade Der eGovernment-Wettbewerb geht in die zehnte Runde

Redakteur: Manfred Klein

Das bewährte Konzept wurde erneuert und um spannende Kategorien erweitert. Der Wettbewerb (Veranstalter: Cisco und BearingPoint) wird in den nächsten Tagen gestartet. eGovernment Computing liegen die neuen Kategorien und Kriterien exklusiv vor. Lesen Sie hier die wichtigsten Änderungen im Wettbewerb.

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Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, entscheidet mit darüber, wer auf dem Siegertreppchen steht
Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, entscheidet mit darüber, wer auf dem Siegertreppchen steht
( Archiv: Vogel Business Media )

Auch in diesem Jahr soll der Wettbewerb zeigen, wie wichtig der Einsatz von Internet-Technologien in der Öffentlichen Verwaltung in der Gegenwart und in der Zukunft ist. Da eGovernment immer mehr im Kontext mit der Entbürokratisierung und einer modernen Arbeitsorganisation gesehen wird, greifen die Veranstalter diesen Trend auf, indem sie klassische eGovernment-Ansätze, wie etwa G2C oder G2B beibehalten, diese jedoch um neue Kategorien zur Verwaltungsmodernisierung ergänzen.

In der Kategorie „Modernste Verwaltung Deutschlands“ prämiert die Jury Behörden, die in der Modernisierung bereits weit fortgeschritten sind. Der Aufbau der Verwaltungsorganisation soll ganzheitlich umrissen werden und den erreichten Modernisierungsgrad reflektieren. Die Evaluierung erfolgt auf Basis eines Reifegradmodells.

In der Kategorie „Bester Dienstleister der Verwaltung Deutschlands“ zeichnet der Wettbewerb Dienstleister und Dienstleistungszentren aus.

In dieser Kategorie wird besonders berücksichtigt, dass typische Querschnittsprozesse von verwaltungsinternen Dienstleistern – beispielsweise in Form eines Shared Service Centers – oft effizienter und besser erbracht werden können.

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Online-Voting entscheidet über Sieg oder Niederlage

Erstmals untersucht der Wettbewerb den Zusammenhang zwischen eGovernment und gesellschaftlichen Entwicklungen. In der Kategorie „eGovernment-Projekte für gesellschaftliche Lösungen“ werden Projekte ausgezeichnet, die hier über besondere Relevanz verfügen. Mögliche Themen sind die demografische Entwicklung, neue Technologien, der Klimawandel oder Probleme des Sozialstaats.

Und es gibt drei Sonderpreise:

  • Der Jury-Preis prämiert aus den Gewinnern der Vorjahre das nachhaltigste eGovernment-Projekt des Jahrzehnts.
  • Der Träger des Publikumspreises wird durch ein Online-Voting ermittelt.
  • Die mit 3.000 Euro dotierte Projektidee des Jahres zur Verwaltungstransformation würdigt Vorschläge zur Verwendung des neuen Personalausweises, Nutzung der Breitbandtechnik oder bestehender Datenbestände.

Ein Highlight wird der Finalistentag sein. Am 26. Juli können die Endrundenteilnehmer ihr Projekt den Experten präsentieren. Im Anschluss wird via Online-Voting ein Publikumsfavorit gewählt.

Im Bereich der innovativen Projektideen können auch Beiträge aus Österreich und aus der Schweiz eingereicht werden.

Einsendeschluss: 6. Juni.

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