Studie

Der aktuelle Stand der Umsetzung des E-Government-Gesetzes

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Handlungsempfehlungen

Die Verfasser der Studie geben drei Handlungsempfehlungen vor:

  • mehr finanzielle Ressourcen,
  • mehr Fachpersonal sowie
  • bessere Umsetzung auf Ebene der Bundesländer.

„Ein Investitionsprogramm in Infrastrukturen und Vertrauen ist allein deshalb sehr wichtig, weil sowohl in den Verwaltungen als auch außerhalb der Verwaltungen die Akzeptanz für digitale Lösungen nicht in ausreichendem Maße vorhanden ist“, so die Erklärung. Hier gelte es, nicht nur die Bürger, sondern auch die Mitarbeiter in den Verwaltungen stärker für dieses Thema zu sensibilisieren und ihnen die notwendigen Kompetenzen für den Umgang auch mit Daten sowie die technischen Voraussetzungen zu geben.

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Eng damit verbunden seien Schulungs- und Personaloffensiven in den Verwaltungen.

Um letztlich ähnliche Programme und Initiativen überhaupt umsetzen zu können, bedürfe es weiterer Anreiz- und Impulsstrukturen, bei denen es um die Verbesserung der Finanzsituation der Kommunen allgemein, zum Beispiel durch mögliche zweckgebundene Förderungsprogramme, aber auch um die Ausweitung von Kompetenzen und Nutzung praxisbezogener Anwendungen gehe, beispielsweise in Programmen wie „Modellkommune E-Government“ des Bundesinnenministeriums.

Auf kommunaler Ebene könnten Kooperationsoffensiven (horizontale Kooperationen), zum Beispiel mit Nachbarkommunen oder Kommunen ähnlicher Größenordnung, deutlich mehr Potenziale für das eGovernment ganz praktisch erschließen. Ähnliches gelte für Werbemaßnahmen und die Erstellung von Konzepten zur stärkeren Nutzerorientierung.

„Darüber hinaus erscheint die konsequente Nutzerorientierung mit dem Lebenslagenprinzip ein wichtiger und vor allem praktisch nutzbarer Baustein in einem lebendigen und kundenfreundlichen E-Government zu sein“, so die Verfasser abschließend.

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