Karriereportale im Öffentlichen Dienst

Dem Fachkräftemangel mit Know-how begegnen

| Autor / Redakteur: Ulli Pesch / Susanne Ehneß

Online bewerben

Karriereseite der GPA NRW
Karriereseite der GPA NRW (Quelle: GPA NRW)

Der Ablauf: Die Daten zu den Ausschreibungen, die auf der internen „Kommboss“-Datenbank angelegt sind, werden online im Portal bereitgestellt. Interessierte finden auf der Webseite der GPA neben umfassenden Informationen zur GPA unter anderem auch einen Bereich für Stellenanzeigen, über den sie sich über offene Stellen informieren können.

Sagt ihnen das Angebot zu, können sie sich über einen Bewerber-Button im System anmelden und dann über unterschiedliche Masken Informationen zu Ausbildung, früheren Arbeitgebern und Berufserfahrungen eingeben sowie das Bewerbungsschreiben hochladen. Es lassen sich auch Dokumente wie Lebenslauf, Zeugnisse, Zertifikate und Ähnliches ablegen. Über Bestätigungsmails erhalten Bewerber umgehend sowohl ihre personalisierte Anmeldebestätigung als auch eine Bestätigung über den Eingang der Bewerbung.

In ihrem eigenen Karrierebereich können sie über ein Passwort-gesteuertes Login nach Belieben weitere Ergänzungen oder Änderungen in ihrem Profil vornehmen. Automatisierte Prüfroutinen stellen sicher, dass der Bewerber keine Änderungen seiner Daten mehr vornehmen kann, wenn die Unterlagen bereits durch die GPA in Bearbeitung sind.

Sowohl die Einladung für das Bewerbungsgespräch als auch eine Absage werden ebenfalls individualisiert aus der Software heraus generiert. Wer will, kann sich eine Übersicht der eigenen eingegebenen Daten per Mausklick ausdrucken. Die GPA stellt sicher, dass die vom Bewerber eingegebenen Daten verschlüsselt und sicher auf deren Server zwischengelagert werden, bevor der automatisierte Transfer ins Bewerbermanagement-System erfolgt.

Der Bewerber kann nach Abschluss des Bewerbungsverfahren jederzeit selbstständig sein Konto und somit seine Bewerberdaten aus dem System löschen. Wird der Bewerber eingestellt, werden die eingegebenen Daten in den Personalstamm des dahinterliegenden Datenschutz-zertifizierten Personalmanagement-Systems überführt.

Christian Stadler ist mit dem Karriereportal zufrieden: „Die ersten Erfahrungen zeigen uns, dass wir es richtig gemacht haben.“ Es sei ein riesiger Schritt gegenüber dem früheren Zustand. „Denn durch die Automatisierung des Bewerbungsprozesses spart die zuständige Personalmitarbeiterin mindestens 60 bis 70 Prozent des vorherigen Zeitaufwands, den sie jetzt zur Erledigung anderer wichtiger Aufgaben nutzen kann“, ergänzt Stadler.

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