Leitfaden des ZTG

Datenschutzkonzepte im Gesundheitswesen

| Redakteur: Ira Zahorsky

Um den Datenschutz und die Sicherheit vor unbefugten Zugriffen im Gesundheitswesen zu verbessern, hat die ZTG einen Leitfaden entworfen
Um den Datenschutz und die Sicherheit vor unbefugten Zugriffen im Gesundheitswesen zu verbessern, hat die ZTG einen Leitfaden entworfen (Bild: © adam121/ Fotolia.com)

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe „Datenschutz und IT-Sicherheit im Gesundheitswesen“ (GMDS-AG DIG) der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) hat die ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH einen Leitfaden für die Erstellung von Datenschutzkonzepten im Gesundheitswesen erarbeitet.

Datenschutz und die Sicherheit vor unbefugten Zugriffen haben höchste Priorität bei der Übertragung und Verarbeitung von Daten im Gesundheitswesen. Der Leitfaden der GMDS-AG DIG und der ZTG GmbH soll ein schnelles und sicheres Erstellen von Datenschutzkonzepten anhand einer Mustergliederung mit Hinweisen zu wichtigen Aspekten und einer Arbeitshilfe ermöglichen. Er wurde mit Hilfe von Rückmeldungen von Datenschutzexperten erstellt und ist kostenfrei verfügbar.

Das Vorgehen bei der Erstellung eines Datenschutzkonzeptes wird als Folge von fünf Einzelschritten erklärt. Anhand des ausführlich beschriebenen Step-by-Step-Prozesses können Datenschutzkonzepte schnell und unter Erfüllung höchster Sicherheitsanforderungen erstellt werden. Gezielte Fragen und Hinweise ergänzen den Arbeitsprozess.

In Form einer Mapping-Tabelle gibt der Leitfaden bereits Hinweise zu den Bestimmungen der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung, die am 24. Mai 2016 in Kraft getreten ist und ab dem 25. Mai 2018 anzuwenden sein wird. Die neue Verordnung vereinheitlicht das europäische Datenschutzrecht und regelt unter anderem den Schutz personenbezogener Daten.

Der kostenfreie Leitfaden kann hier als pdf heruntergeladen werden.

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