Landeskriminalamt Saarland hat mobile Endgeräte sicher im Griff

Datendieben immer einen Schritt voraus

19.11.2008 | Autor / Redakteur: Kai Leonhardt / Gerald Viola

„Die Polizei als Sicherheitsorganisation will und muss Vorreiter in Sachen Sicherheit sein“, sagt Patrick Stift, der beim LKA Saarland im Bereich Betriebssystem- und Datenbankadministration als Systemadministrator arbeitet und mit den Kollegen die gesamte IT administriert. Deshalb mussten jetzt auch die USB-Schnittstellen sicher gemacht werden.

Daten sind mobil und transportabel geworden – im wahrsten Sinne des Wortes. Auch große Datenbanken passen heute auf eine Speicherkarte von der Größe eines Daumennagels, der universelle Einsatz solcher Speicher macht selbst Mobiltelefone, Digitalkameras oder MP3-Player zum Werkzeug für Datendiebstahl im großen Stil. Insbesondere das Aufkommen der USB-Schnittstelle und die erhöhte Datentransferrate von USB 2.0 haben dazu beigetragen, dass Dateien und Anwendungen schnell und einfach auf die unterschiedlichsten Endgeräte übertragen werden können. Natürlich ist diese Entwicklung segensreich und enorm praktisch für viele Einsatzgebiete, aber sie birgt auch erhebliche Risiken in sich. Neben Datendiebstahl betrifft das auch die unkontrollierte Übertragung von Schadprogrammen wie Trojanern oder Viren. Dieser Beitrag schildert, wie das Landeskriminalamt (LKA) Saarland diese Risiken mit intelligentem Device Management in den Griff bekommen hat.

Das LKA Saarland, das 2007 sein 50-jähriges Jubiläum feierte, ist einerseits wichtiger Träger der operativen Kriminalitätsbekämpfung und andererseits zentrale Dienststelle im Sinne des BKA-Gesetzes für das Saarland. Zu den Arbeitsbereichen zählen Fahndungen, Ermittlungen, Beweissicherungen, aber auch Prävention und Opferschutz. Im Jahr 2007 wurden bei der Polizei des Saarlandes 73.813 registrierte Straftaten bearbeitet, von denen über 52 Prozent aufgeklärt werden konnten.

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