Prozessoptimierung mit Bürgerbeteiligung

Das virtuelle Rathaus der Stadt Dortmund – doMap

| Redakteur: Manfred Klein

In der Arbeitsmappe des regis­trierten Nutzers werden unter dem Menüpunkt „Auftragsverwaltung“ alle Aufträge archiviert. Dort kann man sich über den aktuellen Bearbeitungsstatus informieren. Veränderungen im Bearbeitungsstatus werden zusätzlich automatisiert per eMail mitgeteilt. Darüber hinaus kann noch ein gesicherter Schriftwechsel zwischen den Nutzern und der Verwaltung mithilfe der Arbeitsmappe durchgeführt werden.

Die Arbeitsergebnisse, egal ob Auskünfte, Stellungnahmen oder Bescheide, werden vom zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung wieder in die Mappe eingestellt.

Kann der Arbeitsauftrag innerhalb der Verwaltung – wie zum Beispiel bei der einfachen Einwohnermelderegisterauskunft – medienbruchfrei elektronisch erledigt werden, erfolgt ein entsprechender Zugriff auf das jeweilige Fachverfahren (hier: OK-EWO) und das Arbeitsergebnis wird unmittelbar angezeigt sowie parallel in die Auftragsmappe eingestellt.

Wenn für eine Anforderung kein passendes Fachverfahren zur Verfügung steht, können die Funktionen, soweit technisch möglich, auch von der doMap übernommen werden.

Aktuell muss das Gesundheitsamt der Stadt Dortmund durch die geänderte Trinkwasserverordnung Anzeigen von Großanlagen zur Trinkwassererwärmung aufnehmen und die obligatorischen Trinkwasseruntersuchungen überprüfen.

Da dazu keine passende Software verfügbar ist, wird der gesamte Prozess von der Anzeige durch den Inhaber der Großanlage bis zur Bearbeitung und Archivierung durch den Sachbearbeiter über das virtuelle Rathaus (doMap) abgebildet. Der elektronische Prozess wird in Kürze in Betrieb genommen.

Zukunftsorientierung der doMap

Bei der doMap handelt es sich um ein eGovernment-Portal, das sowohl externe als auch interne Verwaltungsprozesse abbildet, um höchstmögliche Synergieeffekte zu erzielen. Die wesentlichen Eckpunkte bilden folgende Hauptkomponenten:

» Auftragsverwaltung,

» eigenentwickelter Formularserver,

» Online-Anbindung von Fachverfahren,

» Stammdatenpflege und

» Payment.

Auf den Einsatz von qualifizierten digitalen Signaturen wurde aufgrund des geringen Verbreitungsgrades bewusst verzichtet. Die Integration der eID-Funktion des nPA wird derzeit entwickelt. Diese Funktion wird jedoch in erster Linie zur Anmeldung dienen, denn durch die integrierte Arbeitsmappe (Bürgerkonto) und einer entsprechenden Rechtesteuerung sind weitere Authentifizierungen bei der Auftragsabwicklung nicht mehr erforderlich.

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