eGovernment in Berlin:

Das neue Landesnetz macht den Weg frei

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Die technischen Voraussetzungen für die Einbindung ins neue Netz

Die Modernisierung des BeLa bedeutet auch den Generationswechsel bei der eingesetzten zentralen Technik für die Telekommunikation. Sobald sich Kunden für den Einsatz von VoIP entscheiden, sind einige Voraussetzungen für die technische Umsetzung zu erfüllen. Der Fokus liegt hierbei in der Infrastruktur im LAN. Darunter fallen in erster Linie der Anschluss an das BeLa-NG, strukturierte Verkabelungen im LAN, durchgängig geswitchte LAN-Ports für Sprachkommunikation, QoS (Quality of Service), PoE (Power over Ethernet) und VLAN-fähige LAN-Komponenten sowie IP-Endgeräte. Da es sich bei der zentralen VoIP-Lösung um ein mandantenfähiges System handelt, ist die Administration der Endgeräte je Organisationseinheit und nach Bedarf des Kunden möglich.

Das ITDZ Berlin unterstützt eine sanfte Migration

Für den Betrieb vorhandener Telekommunikationslösungen und für Kunden, die entsprechende Infrastrukturvoraussetzungen nicht bereitstellen können, werden die bekannten TK-Produkte weiterhin angeboten. Darüber hinaus ist der Investitionsschutz für bestehende Telekommunikationsanlagen gegeben, da diese über Gateway-Lösungen an das neue Netz angeschlossen werden können. Mit diesen Schritten unterstützt das ITDZ Berlin die „sanfte Migration“ zu VoIP, bei der jeder Kunde den Zeitpunkt für den Einsatz der neuen Technik in seiner Verwaltung selbst bestimmen kann.

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