eGovernment in Berlin:

Das neue Landesnetz macht den Weg frei

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Vorteile der neuen Infrastruktur

Sie unterstützt moderne Netz- und Zugangstechnologien wie VPN oder DSL. Zudem können Leistung und Kapazität des Netzes schnell und unkompliziert an die individuellen Anforderungen der Verwaltung angepasst werden. Das einheitliche MPLS-Netz ist Voraussetzung dafür, dass die Berliner Verwaltung aktuelle wie künftige Daten- und Sprachdienste nutzen kann, beispielsweise Multimedia-Streaming oder Videokonferenzdienste.

Kommunikation ohne Medienbrüche

Perspektivisch kann die Hauptstadtverwaltung somit, ganz im Sinne moderner und effektiver Verwaltungsstrukturen, dank des neuen Berliner Landesnetzes schneller auf Anforderungen reagieren und interne Abläufe optimieren, beispielsweise durch die medienbruchfreie Verknüpfung von Fax, Telefon und eMail.

Das neue Netz legt die Basis für Anwendungen, mit denen Faxe, die auf dem PC ankommen, dort gelesen, um einen Vermerk ergänzt und per Mausklick gleich weitergeleitet werden.

Sprachmitteilungen lassen sich per eMail beantworten, wobei das System die Daten des Empfängers automatisiert übernimmt. Sachbearbeiter können bei telefonischen Anfragen direkt auf die komplette Historie eines Genehmigungsverfahrens oder auf Bürgerinformationen zugreifen und sind damit in der Lage, gezielt und direkt Auskunft zu geben. Videokonferenzdienste beschleunigen zeitkritische Abstimmungsprozesse.

Auch im Bereich der Datenkommunikation ergeben sich Leistungsverbesserungen. Mit BeLa-NG können den Kunden des ITDZ Berlin Zugänge mit einer wesentlich höheren Bandbreite angeboten werden. Zukünftiger Standard werden ein 100 MBit/s- oder 1GBit/s-Zugang sein. Im Gesamtprojekt „Modernisierung der Berliner Informations- und Kommunikationslandschaft“ ist BeLa-NG ein wichtiger Baustein.

Das neue Landesnetz schafft eine zukunftsfähige Lösung für das Bürgertelefon 115 und den Zugang zum Data-Center mit den zentralen Verfahren des Landes Berlin. Zudem erleichtert es die Implementierung von eGovernment-Diensten wie dem elektronischen Dokumentenmanagement, Formularmanagement oder elektronischen Archiv.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie das Berlin-Telefon bis zu 12.000 Anrufe in der Stunde bewältigen kann

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