Ein Datacenter wechselt den Standort

Das Dataport-Rechenzentrum zieht um und der Betrieb läuft

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Virtualisierung und Co-Location

„Seitdem wir das Avocent UMG haben, können wir die Geräte direkt ins Rechenzentrum liefern lassen. Dort werden sie eingebaut, angeschlossen und dann über DSView und die Virtual Media-Funktion des UMG aus der Ferne konfiguriert“, konstatiert Dechow.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war der Faktor Zeit. Bei Störungen im Rechenzentrum musste früher ein Service-Techniker ins Rechenzentrum fahren und den Fehler vor Ort beheben. Mit dem Avocent-Gateway ist nun ein ‚Out-of-Band-Zugang‘ umgesetzt.

„Ich arbeite mit meinem Team in Hamburg. Das neue Rechenzentrum ist rund 20 Kilometer von meinem Arbeitsplatz entfernt. Wenn jetzt irgendetwas nicht mehr funktioniert, können wir remote darauf zugreifen und die Störung so schnell beheben“, schildert Dechow.

Außerdem ist es möglich, alle Systeme über die verschiedenen Schnittstellen (KVM, Serial und Service-Prozessoren) einzubinden, da diese alle über die Appliance angesprochen werden. Der Vorteil für Rechenzentrumsbetreiber liegt auf der Hand: Eine einzige Appliance genügt und infolgedessen werden weniger Geräte wie Konsolen-Server oder KVM-Switche benötigt. So spart man Höheneinheiten in den Racks, es müssen weniger Kabel verlegt werden und auch die Verwaltung der Infrastruktur ist deutlich schlanker.

Das neue Rechenzentrum von Dataport ist ein Co-Location-Rechenzentrum, das heißt die von Dataport gemieteten Systemräume sind mit Infrastruktur einschließlich der Racks ausgestattet. Die benötigte Hardware bestellt Dataport bei Herstellern mit denen Rahmenverträge bestehen. Für das Avocent UMG 4000 ist das kein Problem. Die Appliance verwaltet die jeweiligen Geräte herstellerunabhängig – das ist besonders wichtig, wenn man die aktuell beste Hardware beschaffen möchte. Für Rechenzentrumsbetreiber sichert das die nötige Flexibilität und Investitionssicherheit.

Auch bei Dataport macht sich die steigende Virtualisierung im Rechenzentrum bemerkbar. Inzwischen sind weniger physische Komponenten im Rechenzentrum als früher, dafür mehr virtuelle Server. Dank der zunehmenden Virtualisierung und dem Out-of-Band -Management mithilfe des Avocent UMG 4000 kann nun mit dem gleichen Personal wie zuvor ein größeres Rechenzentrum gemanagt werden.

„Für unser Projekt, die Umsetzung eines Out-of-Band-Managements, hatten wir mit Emerson Network Power den richtigen Partner an unserer Seite. Innerhalb von nur drei Monaten war das Projekt umgesetzt. Und das im laufenden Rechenzentrumsbetrieb!“, lobt Dechow.

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