Ein Datacenter wechselt den Standort

Das Dataport-Rechenzentrum zieht um und der Betrieb läuft

Seite: 2/3

Firmen zum Thema

Software-Hilfe

Dataport setzt bereits seit 2011 die „Avocent DSView“-Management-Software von Emerson Network Power ein, die eine einzige Verwaltungszugriffsstelle für die gesamte Infrastruktur darstellt. Im Zuge des geplanten Umzugs führte Dataport 2014 dann als Erweiterung das „Avocent Universal Management Gateway 4000“ (UMG) ein.

Das UMG übernimmt jetzt in den Racks die Funktionen mehrerer Appliances und macht so den Einsatz von dedizierten KVM-Switches, seriellen Konsolen-Servern und Serviceprozessor-Management-Systemen überflüssig.

Die Integration mit der Avocent DSView-Management-Software ermöglicht die Remote-Verwaltung, das Konsolen-Management und vor allem eine zentrale Benutzerverwaltung für die Administration. Das spart Kosten, erhöht die Betriebssicherheit und steigert die Gesamteffizienz der beiden Rechenzentrumsstandorte.

Die Appliance Avocent UMG 4000
Die Appliance Avocent UMG 4000
(Bild: Emerson Network Power)

Weitere Vorteile des Management-Tool: Eine einheitliche Benutzeroberfläche für das Management von Servern, Storage oder Netzwerkkomponenten unterschiedlicher Hersteller sowie deren zentrale Steuerung erhöhen die Effizienz und Reaktionsgeschwindigkeit.

Ein Fall für das Universal Management Gateway

Das neue, gespiegelte Rechenzentrum hat nicht nur mehr Kapazität, sondern verfügt auch über eine andere Struktur. Infolgedessen wurden die Appliance-Systeme neu gestaltet. Ein weiterer Fall für Avocent UMG. „Ein ausschlaggebender Punkt war die hohe Port-Anzahl von Avocent UMG 4000“, erläutert Rainer Dechow, Systemadministrator bei Dataport. „Insgesamt können über ein Avocent UMG 4000 physikalisch über Kabel bis zu 40 IT-Geräte (über deren Serviceprozessor, KVM- oder serielle Schnittstelle), logisch sogar bis zu 512 Server angeschlossen und verwaltet werden.“

Bereits im Vorfeld hatten sich Rainer Dechow und ein Kollege zwei UMGs bestellt und mit der Handhabung vertraut gemacht. „Für uns war es nur ein neuer Appliance-Typ. Eine richtige Testphase hatten wir nicht. Die Produkte von Emerson Network Power hatten uns schon in der Vergangenheit überzeugt. So waren wir auch beim Avocent UMG 4000 sicher, die richtige Lösung für unsere Anforderungen einzuführen“, erläutert Rainer Dechow.

Im Rechenzentrum Alsterdorf von Dataport.
Im Rechenzentrum Alsterdorf von Dataport.
(Bild: Dataport)

Höhere Effizienz in der RZ-Verwaltung

„Die Entscheidung für Emerson Network Power und die Einführung des Avocent UMG 4000 war für uns absolut richtig“, erläutert Dechow. „Insbesondere die Installation der Server läuft jetzt wesentlich effizienter ab.“

Früher hatte Dataport beim Server-Kauf die Hardware zunächst in die Niederlassung in Hamburg liefern lassen. Dort wurden die Server nach festen Regeln installiert und danach ins Rechenzentrum gebracht, vor Ort eingebaut und angeschlossen.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:43888208)