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Stadtverwaltung Konstanz

Das Bürgerpanel als innovative Form der Bürgerbeteiligung

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Umsetzung

Die Bürgerbefragung wurde im ersten Schritt online gestartet. Ergänzend wurden papierbasierende Fragebogen mit in die Befragung aufgenommen, um auch Bürgerinnen und Bürger erreichen zu können, für die eine Online-Teilnahme aus verschiedenen Gründen nicht möglich gewesen wäre.

Die Mitarbeiter der Stadt und der Universität wurden für die Benutzung des Panels geschult. Zusammen mit Globalpark wurde zudem das Eingangsportal der Bürgerbefragung entwickelt, wobei die Stadt besonders von der fachlichen Qualifizierung des Unternehmens profitieren konnte.

An der ersten Befragung im Sommer 2008 nahmen nur Bürger aus einer vorgegebenen Stichprobe teil, doch seit Dezember 2008 ist das Panel für die freie Registrierung aller Bürger geöffnet, die volljährig sind und ihren Hauptwohnsitz in Konstanz haben.

Den registrierten Panelisten werden vorläufige Ergebnisse, Berichte und aktuelle Informationen im News-Bereich zur Verfügung gestellt, sodass auch zwischen den Befragungswellen der Kontakt zum Panel erhalten bleibt.

An der ersten Befragungswelle im Sommer 2008 konnten die BürgerInnen wahlweise online oder papierbasierend teilnehmen. Bei rund 4.000 Befragungseinladungen wurde eine Rücklaufquote von 41,5 Prozent erzielt – knapp 75 Prozent der Teilnehmer beantworteten die Fragen zum Thema „Lebenszufriedenheit“ online. Die Zwischenbefragungen, die nur onlinebasierend durchgeführt werden, erzielten Rückläufe von 54,8 bis 58,3 Prozent.

Mit dem Einsatz eines Online Panels kann die Stadt Konstanz erstmalig Veränderungen in den Wahrnehmungen der Bürgerinnen und Bürger erfassen. Durch Globalparks Lösung EFS Panel werden methodisch kontrollierte und regelmäßige Bürgerbefragungen ermöglicht, die durch die Zeitreihe eine besondere Aussagekraft erreichen.

Für interessierte und engagierte Konstanzer wurde durch die Öffnung des Panels eine ideale Plattform für kommunalpolitische Beteiligung geschaffen. Als Anreize zur Beteiligung werden attraktive Preise wie Gutscheine oder der Eintritt zu speziellen Konstanzer Veranstaltungen eingesetzt – so wird gleichzeitig das kulturelle Angebot der Stadt positiv vermarktet, ohne das Stadtsäckel zu sehr zu strapazieren.

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