Angebote ausbauen

DAK-Gesundheit beruft Digitalisierungsbeirat

| Redakteur: Ira Zahorsky

Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG Darmstadt, ist Vorsitzender des acht-köpfigen Digitalisierungsbeirats der DAK
Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG Darmstadt, ist Vorsitzender des acht-köpfigen Digitalisierungsbeirats der DAK (Bild: DAK / Marc Fippel Fotografie)

Das Gremium aus acht externen Experten soll die DAK-Gesundheit bei der Entwicklung digitaler Services und Angebote unterstützen.

Der Digitalisierungsbeirat setzt sich aus Karl-Heinz Streibich (Vorstandsvorsitzender der Software AG Darmstadt), Andreas Strausfeld (Bitmarck Holding GmbH), Jochen Roeser (Deutsche Arzt AG), Dr. Sebastian Saxe (Port Authority Hamburg), Prof. Volker Gruhn (Universität Duisburg-Essen), Prof. Elke Klein (Hochschule Hamm-Lippstadt), Prof. Tilo Böhmann (Universität Hamburg) und Prof. Dr. Arno Elmer (Fachhochschule für Ökonomie und Management Berlin) zusammen. Diese sollen ihr Know-how für innovative Wege der Digitalisierung und zu datenschutzrechtlichen Fragen einbringen.

DAK-Chef fordert bundesweiten Masterplan

Es seien jedoch weitere Anstrengungen auf Bundesebene nötig, sagt DAK-Chef Andreas Storm: „In der nächsten Wahlperiode muss ein Masterplan zur Digitalisierung vorgelegt werden, der unter anderem jährliche Fortschrittsberichte umfasst und eine effiziente Finanzierung sicherstellt.“ Weiter fordert Storm: „In der Versorgung gibt es mehr als 200 verschiedene IT-Systeme. Hier müssen einheitliche Standards gewährleistet sein, damit Anwendungen für Patienten den maximalen Nutzen haben.“ Er begrüße daher die Entscheidung des Gesetzgebers, ein Verzeichnis der Interoperabilität von Systemen aufzubauen.

Digitale Angebote, Apps und schnellere Prozesse

Bereits im Oktober 2016 hat die DAK-Gesundheit einen Chief Digital Officer benannt, der die Digitalisierung der Kasse vorantreibt und alle Aktivitäten bündelt. „Wir bieten unseren Kunden bereits eine Vielzahl digitaler Angebote, von der Online-Geschäftsstelle bis hin zu Apps. Aber auch interne Prozesse wollen wir digital weiter voranbringen, verschlanken und noch schneller machen“, sagt Storm. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Digitalisierungsbeirat und bin gespannt, welche Ideen wir gemeinsam umsetzen können.“

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