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eGovernment: Behördenrufnummer in der Testphase D115 nimmt Gestalt an

| Redakteur: Manfred Klein

Das Bundesinnenministerium und das Land Hessen haben auf dem 3. Nationalen IT-Gipfel den aktuellen Entwicklungsstand des Projektes Einheitliche Behördenrufnummer präsentiert.

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Hans Bernhard Beus sieht die 115 auf gutem Weg
Hans Bernhard Beus sieht die 115 auf gutem Weg
( Archiv: Vogel Business Media )

Die beteiligten Kommunen, Länder und Bundesbehörden haben sich auf der Grundlage von Best-Practice-Erfahrungen auf folgende Serviceversprechen geeinigt:

  • Die 115 ist von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr erreichbar.
  • 75 Prozent der 115-Anrufe werden innerhalb einer Frits von 30 Sekunden durch einen Mitarbeiter in einem D115-Servicecenter angenommen.
  • 55 Prozent der Anrufe werden beim ersten Anruf beantwortet.

Die D115 wird derzeit in verschiedenen Modellregionen getestet. Durch diese internen Tests soll nachgewiesen werden, dass die verbundübergreifende Technik zuverlässig arbeitet, die organisatorischen Prozesse funktionieren und dass eine einheitliche Qualität erreicht wird. Wie es scheint, laufen die Tests durchaus erfolgreich. Denn nach dem Abschluss der Testphase im Frühjahr des kommenden Jahres, soll dann bereits der Pilotbetrieb beginnen.

Dr. Hans Bernhard Beus, Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik und Staatssekretär im Bundesinnenministerium betonte: „Mit der 115 erhalten Bürger und Wirtschaft einen direkten und unkomplizierten Draht in die Verwaltung. Welche Verwaltungsebene, welche konkrete Behörde oder Dienststelle für das jeweilige Angebot zuständig ist, spielt für die Anrufer dabei keine Rolle mehr.“

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