IT-Security Cyberangriff auf Fachhochschule Münster

Von Susanne Ehneß

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Aufgrund eines Cyberattacke sind die IT-Systeme der Fachhochschule Münster derzeit abgeschaltet. Auch die anstehende Prüfungsphase wird dadurch wohl beeinträchtigt.

In Münster kämpft die Fachhochschule gegen die Folgen einer Cyberattacke (Bild: Prinzipalmarkt Münster)
In Münster kämpft die Fachhochschule gegen die Folgen einer Cyberattacke (Bild: Prinzipalmarkt Münster)
(© Steffen - stock.adobe.com )

Wer derzeit die Webseite der Fachhochschule Münster besucht, landet auf einer rudimentären Infoseite. Alle mit dem Internet verbundenen IT-Systeme der Hochschule wurden „aufgrund eines großen IT-Sicherheitsproblems“ am 21. Juni abgeschaltet. Um die Nutzer auf dem Laufenden zu halten, informiert das Präsidium seither regelmäßig über den aktuellen Stand der Dinge.

Derzeit arbeiten die IT-Teams der Hochschule mit externer Unterstützung durch einen IT-Security-Dienstleister an der Lösung des Problems. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist informiert, zudem wurde Strafanzeige gestellt. „Aufgrund des laufenden Verfahrens können derzeit keine Aussagen zu den Angreifer*innen und deren Vorgehensweisen erfolgen“, heißt es vom Präsidium.

Innerhalb des FH-Gebäudes können Website, eMail-System und die Programme ILIAS und myFH-Portal genutzt werden, als Videokonferenzsystem für interne Meetings wird Jitsi empfohlen. Die FH-eigenen Konten bei Teams und Zoom können derzeit nicht verwendet werden. „Ein Tipp von uns: Lassen Sie sich von Externen in deren Videokonferenzsysteme einladen“, rät die Fachhochschule.

Der IT-Vorfall wird wohl auch Auswirkungen auf Prüfungen haben. „Wir gehen davon aus, dass die aktuellen IT-Probleme die anstehende Prüfungsphase beeinträchtigen werden“, heißt es von der Fachhochschule. Wie genau diese Beeinträchtigung aussieht, werde in Kürze bekannt gegeben.

Für dringende Fragen werde zudem eine Telefon-Hotline eingerichtet.

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