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infas quo-Umfrage: Mobile Payment immer beliebter Corona macht das Smartphone zur Geldbörse

| Autor: Julia Mutzbauer

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass kontaktlose Bezahlmethoden immer stärker in den Fokus rücken. In den vergangenen Monaten haben viele Deutsche mit Karte bezahlt. Doch wie sieht es mit mobile Payment aus? Eine infas quo-Studie im Auftrag der Euro Kartensysteme zeigt: Wer einmal mit seinem Smartphone an der Kasse bezahlt hat, macht es gerne wieder.

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Laut einer infas quo-Umfrage bezahlen immer mehr Bürger mit dem Smartphone
Laut einer infas quo-Umfrage bezahlen immer mehr Bürger mit dem Smartphone
(© PR Image Factory – stock.adobe.com)

Zwei Jahre nach der Einführung der digitalen Girocard im Sommer 2018 ist Mobile Payment im Bewusstsein der Befragten angekommen. Bei der Frage: Welche mobilen Bezahlverfahren kennen Sie? Nennen 81 Prozent der Befragten die digitale Girocard. Mehr als jeder Zweite (57 Prozent) gibt an, die Möglichkeit, mit dem Smartphone zu bezahlen, mindestens gut zu kennen – und mehr als jeder Vierte (rund 27 Prozent) nutzt dies bereits im Alltag. Das ergab eine Umfrage im Juni 2020 unter 632 Smartphone-Besitzern im Alter von 16 bis 69 Jahren, die Onlinebanking nutzen. Im Vergleich dazu gaben vor gut einem Jahr lediglich 43 Prozent an, die digitale Girocard überhaupt zu kennen. Selbst von denjenigen, die noch nie mit dem Smartphone bezahlt haben, kann sich bereits mehr als ein Viertel (27 Prozent) vorstellen, dies in den kommenden zwölf Monaten zu tun.

Der Studie zufolge wird sich Mobile Payment weiter durchsetzen. So geben 88 Prozent der Befragten an, ihre Rechnungen künftig häufiger mit dem Smartphone begleichen zu wollen. Jeder zweite Nutzer (49 Prozent) bezahlt sogar jedes Mal, wenn es möglich ist, mit seiner digitalen Karte. Mobile-Payment-Nutzer entscheiden sich vor allem aus Gründen des Komforts dafür. Nach der Meinung der Befragten ist diese Methode einfach (54 Prozent), schnell (52 Prozent) und hygienisch (36 Prozent). Mehr als die Hälfte (55 Prozent) begründet außerdem, das Smartphone ohnehin immer dabei zu haben. Und 40 Prozent schätzen diese Bezahlmöglichkeit, weil sie dabei die PIN nicht eingeben müssen.

Besonders häufig setzen Nutzer in Lebensmittelgeschäften (77 Prozent) und Tankstellen (47 Prozent) auf diese Art der Bezahlung. Doch auch an Automaten (21 Prozent) und im ÖPNV (20 Prozent) wird das Smartphone zum Portemonnaie. 23 Prozent der Nutzer sagen sogar, dass sie überall damit bezahlen.

Auch Händler stehen der digitalen Girocard mehrheitlich positiv gegenüber: 77 Prozent unter 350 Einzelhändlern bestätigen in einer Umfrage von infas quo im Juli 2020, dass sie diese akzeptieren – über ein Viertel mehr als noch im Herbst 2019. Dies zeigt, dass die Corona-Pandemie der kontaktlosen Bezahlalternative einen erkennbaren Schub gegeben hat. So weisen 41 Prozent der Händler ihre Kunden beim Bezahlvorgang sogar aktiv auf die hygienische Methode hin.

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 Julia Mutzbauer

Julia Mutzbauer

Redaktion, eGovernment Computing