Conficker schlägt zu Computerwurm greift die Bundeswehr an

Redakteur: Gerald Viola

Erst die militärischen Netze in Großbritannien und Frankreich. Jetzt auch die Bundeswehr: Mehrere hundert Computer wurden vom Internetwurm Conficker infiziert, der Windows-Sicherheitssysteme abschaltet. Dienststellen wurden vom Bundeswehrnetz getrennt.

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Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums erklärte, dass die Attacke am Donnerstag begonnen habe. Das Computer Response Team der Bundeswehr und die BWI Informationstechnik GmbH hätten inzwischen Maßnahmen eingeleitet, um die Funktionsfähigkeit der Computersysteme wieder herszustellen.

Die Sicherheitslücke kann nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) seit Oktober letzten Jahres durch einen Patch geschlossen werden. Microsoft hat inzwischen ein Kopfgeld von 250.000 Dollar auf den Autor des Computervirus ausgesetzt.

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