Untersuchung von IDC zur IT-Sicherheit Compliance: Vor allem interne Richtlinien beschäftigen die Unternehmen

Autor / Redakteur: Lynn-Kristin Thorenz, Consulting Director IDC Frankfurt / Katrin Hofmann

Laut der IDC-Studie „IT-Sicherheit in Deutschland 2010“ ist das Thema zunehmend eine ganzheitliche Aufgabe. Zwar steht die Technik beziehungsweise IT stark im Vordergrund, sie erfordert aber auch organisatorische Maßnahmen wie Unternehmens- und Nutzer-Richtlinien sowie Zertifizierungen. Rechtliche Aspekte müssen dabei zwingend eingehalten werden.

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Die nebenstehende Abbildung zeigt, welche Richtlinien die IT-Security der Teilnehmer vor allem beeinflussen. Zwei Aspekte sind besonders bemerkenswert: Erstens nennen 51 Prozent der Befragten das Bundesdatenschutzgesetz. Vermutlich getrieben durch die Aktualität hebt sich dieses Gesetz deutlich von den anderen gesetzlichen Vorgaben ab. Das Ergebnis spricht dafür, dass die Anwender sich mit den Änderungen beschäftigen.

Der zweite Aspekt ist der Einfluss von unternehmensinternen Richtlinien, den 52 Prozent der Teilnehmer auf die Frage angeben. Der Knackpunkt in diesem Zusammenhang ist, dass sich interne Vorgaben in der Regel sehr häufig ändern. Bei gesetzlichen Regelungen reicht es meist, diese einmal im Jahr auf ihre Aktualität zu überprüfen.

Der Aufwand, speziell bei internen Regeln immer „up-to-date“ zu sein, ist für viele Unternehmen immens hoch, entsprechend stark sehen die Verantwortlichen auch deren Einfluss auf die IT-Security.

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