PPP lädt zum Mitmachen beim eGovernment ein



  • Gründung der Public-Private-Partnership „buergerservice.org
    PPP lädt zum Mitmachen beim eGovernment ein

    Nur bei etwa 30 Prozent aller neu beantragten Personalausweise wird die Online-Ausweisfunktion freigeschaltet. Hier will der neu gegründete gemeinnützige Verein „buergerservice.org“ ansetzen: Die Medienkompetenz und das Vertrauen der Bürger sollen gefördert werden.

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  • Klar, dass so eine Meldung Interesse weckt, zumal die Missgeburt namens „nPA“
    wohl geheilt werden soll. Jedoch, der Link ergab folgende, ernüchternde
    Meldung unter http://www.buergerservice.org/?cmp=nl-127, wogegen auch ein „B.A.“ im zarten Alter von 25 nicht gefeit sein kann:

    „Leider trat ein Fehler auf! Diese Seite konnte nicht gefunden werden“

    Einigen Aufschluss ergibt die Fundstelle
    http://whois.domaintools.com/buergerservice.org

    wobei jedoch nicht geklärt werden konnte, warum man einerseits diesen „gemeinnützigen Verein“ (mit 1.000 EUR Jahresbeitrag…) als in Gründung und andererseits als bereits gegründet deklariert.

    Völlig unverständlich ist der Präfix PPP im Bericht. Ausgelagerte Behörden-Werkbänke können niemals „gemeinnützig“ sein, sondern haben fundierte wirtschaftliche Interessen!

    „Das Vertrauen der Bürger“ (so der Bericht) kann mit solchen Aktionen nur noch weiter untergraben werden. Man muss sich ohnedies schon seit vielen Jahren fragen, was die im öfftl. Dienst Angestellten, besonders die auf Lebenszeit verbeamteten (als dazu auch Hilfs-Codierer zählen können, je nach Bundesland) und hohen Amtstitelträger bis zum Leitenden Ministerialdirektor oder gar „CIO“, im IT-Umfeld wirklich machen bei dieser riesigen Zahl von externen Mitarbeitern (nebenbei, ich war auch einige Jahre lang bundesweit darunter in Großrechnerbereichen).



  • Bitte probieren Sie diesen Link: http://www.buergerservice.org/

    Herzliche Grüße
    Susanne Ehneß



  • Danke für den Hinweis!
    Man erhält beim zweiten Zugang jedoch ebenfalls und erneut die Fehlermeldung mit der Bitte um Geduld…
    Interessant erscheint vielleicht noch, dass man offenbar weder im Gemeinsamen Registerportal der Länder darüber einen Treffer erzielen kann noch in der Stadt Bonn / Gründungszentrum... etwas darüber bekannt sein dürfte gem. meinen Telefonaten mit einigen Beamten...
    Was die Gemeinnützigkeit nun anbelangt, es gibt ein Steuergeheimnis, das einem ein direktes Hinterfragen verunmöglich. Laut aktueller Bestigung durch eine dafür in BY zuständigen Dame der Steuerbehörden kann sich praktisch jeder Verein als gemeinnützig bezeichen, so lange er nicht mit Spendenquittungen wirbt. Das ist hier nicht gegeben, es werden nur die 1.000 EUR Jahresbeitrag verlangt. Mutmaßlich zur Subvention eines Softwareunternehmens...



  • Auf Rückfrage erklärte Herr Philipeit, dass der Verein nach der Gründungsversammlung alle erforderlichen Unterschriften geleistet sowie das Gründungsprotokoll unterschrieben und verabschiedet habe. Die Eintragung im Vereinsregister könne sich aufgrund der Urlaubszeit, der verteilten Wohnsitze der Vorstände und der endgültigen Abstimmung zum Vereinssitz noch etwas hinziehen. Sobald die Eintragung im Vereinsregister erfolgt ist, werde der Zusatz „i.Gr.“ auf der Homepage entfernt und die Registernummer im Impressum hinzugefügt.

    Herzliche Grüße
    Susanne Ehneß


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