Es wird Zeit für „Europe first“ beim Datenschutz



  • Kommentar: Bodycam-Daten
    Es wird Zeit für „Europe first“ beim Datenschutz

    Die Bundespolizei hat Datenschutzbedenken systematisch ignoriert und sensible Bodycam-Daten bei einem US-Anbieter gespeichert. Ein Vorgehen, das auch der Bundesdatenschutzbeauftragte zuletzt scharf kritisierte. Der jüngste Vorfall demonstriert wieder einmal, welche Sorglosigkeit in Bezug auf dieses Thema vorherrscht. Dabei sind gerade in Zeiten eines wiederauflebenden Protektionismus unter dem Deckmantel der „nationalen Sicherheit“ Anstrengungen nötig, die über die bloße Einhaltung der DSGVO hinausgehen. Eine Einschätzung von Holger Dyroff.

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  • der US-Gesetzen unterliegt, die amerikanischen Ermittlungsbehörden Zugriff auf eben diese Server verschaffen. …das wäre nicht schlimm, aber es sieht leider etwas anders aus:

    der US-Gesetzen unterliegt, die amerikanischen Ermittlungsbehörden, OHNE RICHTERLICHEN BESCHLUSS, Zugriff auf eben diese Server verschaffen.



  • Seien wir ehrlich, an der Software von Microsoft kommt kein produzierendes Unternehmen in Europa vorbei. Der Hauptzweck eines produzierenden Unternehmens ist nicht sich um die interne IT oder den Datenschutz zu kümmern.
    Trotzdem hat der Autor überwiegend recht in seinem Artikel. Europa braucht nach meiner Meinung eine Cloudlösung, allerdings mit den Office-Verwaltungs-Tools einer Microsoft. Eine derartige konkurenzfähige Lösung zu den USA Anbieter (Microsoft, Amazon, Google,…) gibt es derzeit leider nicht. Deshalb müssen viele Unternehmen sich mit ihrer IT und Infrastruktur durchwurschteln oder vertrauen auf das Privacy Shield.


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