Zusammenarbeit und Bürgernähe

Cloud für Behörden? Aber sicher!

| Autor / Redakteur: Dr. Ferri Abolhassan / Susanne Ehneß

Dr. Ferri Abolhassan ist Geschäftsführer der T-Systems International, promovierter Informatiker sowie Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen
Dr. Ferri Abolhassan ist Geschäftsführer der T-Systems International, promovierter Informatiker sowie Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen (Foto: T-Systems)

Die Cloud ist schon lange nicht mehr bloß ein Trend-Thema. Sie ist Realität. Aber: 61 Prozent der Nutzer haben seit den NSA-Enthüllungen weniger Vertrauen in ihre Cloud-Anbieter. Ein Aspekt, der auch bei Behörden und der Öffentlichen Verwaltung immer wieder zutage tritt – schließlich geht es um die vertraulichen Informationen zahlreicher Bürger.

Ist der Einsatz der Cloud für datenschutzsensible Umgebungen ein Widerspruch? Nein – wenn die Datenschutz- und Sicherheitsrichtlinien eingehalten werden.

IT schafft Nähe

IT-gestützte Prozesse sind auch in der Öffentlichen Verwaltung nicht mehr wegzudenken. Hierzu zählen beispielsweise Technologien für das Dokumentenmanagement oder auch Collaboration-Lösungen für die übergreifende Zusammenarbeit der Behördenmitarbeiter.

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29.07.14 - Obwohl das Thema Cloud Computing seit Jahren allgegenwärtig ist, schwingt hier immer noch eine Portion Verunsicherung mit. Dies führt zuweilen zu einer gewissen Skepsis und Zurückhaltung der Technik gegenüber. Folgende fünf Cloud-Mythen sind in der Öffentlichkeit weit verbreitet. lesen

Darüber hinaus haben bereits einige Behörden erkannt, dass IT-Lösungen einen weiteren sehr entscheidenden Vorteil bieten: Sie eröffnen neue Möglichkeiten für mehr Bürgernähe. Denn ähnlich wie in anderen Marktsegmenten erwarten Kunden auch von ihrer Behörde mehr Komfort in der Kommunikation: Mobil unterwegs, jederzeit erreichbar und „Always-On“ ist selbstverständlich – das wird auch den Behörden abverlangt.

Warum während der eigenen Arbeitszeit zum Amt gehen, wenn sich manche Aufgaben bereits bequem über das Internet erledigen lassen – beispielsweise die Abgabe der Einkommensteuererklärung oder die Reservierung des Wunschkennzeichens.

Baden-Württemberg beispielsweise agiert sehr fortschrittlich und bietet mit Service-BW eine eGovernment-Plattform, die den einen oder anderen Gang zum Amt erspart.

Big Data

Ein weiterer Faktor macht effiziente IT-Infrastrukturen für Behörden essentiell: die täglich wachsende Menge an Daten (Stichwort Big Data). Abhilfe bei den neuen Anforderungen an die IT-Infrastruktur verspricht die Cloud – sie ermöglicht den flexiblen und wirtschaftlichen Bezug von IT-Ressourcen nach Bedarf und bietet die optimale Basis für neue Service-Angebote.

Hinzu kommt eine höhere Wirtschaftlichkeit. Denn der Cloud-Kunde zahlt nur für die Leistung, die er tatsächlich in Anspruch nimmt, und hohe Eigeninvestitionen werden vermieden. Auch auf die Umwelt wirkt sich das Cloud Computing positiv aus: Stromkosten werden gespart, der CO2-Ausstoß reduziert. Zahlreiche Vorteile demnach für alle Beteiligten – oder?

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posted am 16.09.2014 um 12:27 von Unregistriert


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