Cloud Computing

Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung

| Autor / Redakteur: Pascal Färber / Ira Zahorsky

Entscheidungsdimensionen für Cloud Services
Entscheidungsdimensionen für Cloud Services (Foto: BearingPoint)

Die zunehmende Digitalisierung analoger Daten und Prozesse bietet der öffentlichen Verwaltung ungeahnte Möglichkeiten, stellt sie aber auch vor große Heraus­forderungen. Was steckt dahinter, welche Chancen ergeben sich und was muss beachtet werden?

Das Internet und die wachsende digitale Gesellschaft führen zu einem nachhaltigen Wandel. Der immer breitere Einsatz mobiler Geräte und die Selbstverständlichkeit, mit der Bürger unmittelbar und agil auf Informationen zugreifen, führen zu einer massiven Veränderung des Nutzungsverhaltens und der Erwartungshaltung. Diese Veränderungen gilt es in effizienten und hochwirksamen Verwaltungsprozessen abzubilden. Nur eine effiziente Verwaltung mit stark digitalisierten Prozessen wird in der Lage sein, diesen veränderten Rahmenbedingungen gerecht zu werden. Neue Technologien und Ansätze ermöglichen der öffentlichen Hand eine wesentliche Steigerung ihrer IT-Effizienz und -Effektivität. Cloud Computing stellt dabei zu eine wesentliche Schlüsseltechnologie dar und wird sich innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre zunehmend auch innerhalb der Verwaltung etablieren. Neben offener Rechtsfragen und zu adressierender Sicherheitsbedenken sind vor allem konkrete Handlungsempfehlungen mit klaren Einsatzmöglichkeiten notwendig, die helfen, das Thema für die öffentliche Verwaltung besser beherrschbar zu machen.

Getragen von den Möglichkeiten und Vorteilen des Cloud Computings wurden in den letzten Jahren in der öffentlichen Verwaltung sowohl national als auch international verschiedene Cloud-Pilot-Projekte gestartet. Die Lösungen reichen von Infrastruktur­angeboten, etwa zur A­blage von Geoinformationsdaten der Landesvermessungsämter, bis zur Abbildung umfangreicher Verwaltungsprozesse als „Business Process as a Service“ aus der Cloud. An diesen Lösungen, wie etwa im DVZ Mecklenburg-Vorpommern (siehe Interview), können sich Behörden orientieren.

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