eGovernment als ganzheitliche Herausforderung

Citrix unterstützt die Einführung der eAkte in Wiesbaden

| Autor / Redakteur: Holger Hespelein * / Susanne Ehneß

Dr. Thomas Ortseifen, Referent für Informations- und Kommunikationstechnologie bei der Landeshauptstadt Wiesbaden
Dr. Thomas Ortseifen, Referent für Informations- und Kommunikationstechnologie bei der Landeshauptstadt Wiesbaden (Bild: Citrix)

Um dieses Ziel zu erreichen, plante das Projektteam gemeinsam mit den IT-Partnern T-Systems und dem städtischen Rechenzentrum WIVERTIS eine zentralisierte, serviceorientierte IT-Architektur. Für das Management der Schnittstellen zwischen eAkte und Fachverfahren wurde der Microsoft BizTalk Server implementiert: Als Enterprise Service Bus steuert und automatisiert die Lösung den Datenaustausch zwischen den eAkten und Anwendungen wie SAP, GES-KA und CABS.

Die Fachverfahren selbst wurden auf eine Citrix XenApp-Serverfarm verlagert und können so - wie die gesamte Lösungs-Infrastruktur - im Rechenzentrum der Stadt verwaltet werden.

„Die Zentralisierung und Virtualisierung der Fachverfahren mit Citrix-Technologie war für uns ein entscheidender Schritt, um die Komplexität der Lösung zu reduzieren und eine hohe Lauffähigkeit und Verfügbarkeit der elektronischen Aktenführung sicherzustellen“, sagt Dr. Thomas Ortseifen. „Wir haben damit insbesondere die Kontrolle über den Versionsstand der unterschiedlichen Fachverfahren und können Updates und neue Verfahren schnell zentral zur Verfügung stellen.“

Vereinfachte Integration der Fachverfahren

Während bisher die einzelnen Ämter ihre Fachverfahren weitgehend eigenständig betreuten und häufig noch per Softwareverteilung dezentral auf den Endgeräten installierten, wandern im Rahmen des Projekts eAkte nun immer mehr Verfahren in die Projektinfrastruktur. Der große Vorteil aus Administratorsicht: Von Client-Applikationen wie dem SAP GUI muss nur noch jeweils eine Software-Instanz gewartet und aktuell gehalten werden.

Die XenApp-Serverfarm selbst ist mittlerweile komplett virtualisiert und läuft auf einer VMware vSphere-Infrastruktur. Alle virtuellen Maschinen booten von einem standardisierten Master-Image, das über die Citrix Provisioning Services bereitgestellt wird. So müssen die Administratoren bei Software-Updates auch nur noch jeweils ein Server-Image anpassen und können dies schnell in der gesamten Umgebung ausrollen. Alle Server der XenApp-Umgebung sind so immer auf einem absolut identischen Stand.

„Durch die Virtualisierung und Zentralisierung profitiert die Stadtverwaltung auch von einer sehr hohen Ausfallsicherheit“, ergänzt Dirk Niederhausen, der das Projekt als Citrix-Spezialist im Projektteam unterstützt. „Beim Ausfall eines einzelnen Servers können die virtuellen Maschinen auf den anderen Hosts die betroffenen Anwender übernehmen. Da die gesamte Infrastruktur auf zwei geografisch getrennte Rechenzentren verteilt ist, ließe sich selbst der Ausfall eines kompletten Rechenzentrums vorübergehend kompensieren.“

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